Mietcamper in Island: Das ultimative Abenteuer auf der Ringstraße

Island zählt zu den faszinierendsten Reisezielen der Welt – und kaum eine Art zu reisen passt besser zu diesem Land als der Mietcamper. Wer in einem Wohnmobil oder Campervan auf der berühmten Ringstraße unterwegs ist, erlebt Gletscherlagunen, dampfende Geysire, schwarze Sandstrände und Polarlichter genau dann, wenn er möchte – ohne feste Hotelzeiten, ohne Umwege, ohne Kompromisse. Dieser Ratgeber zeigt, warum Island im Mietcamper bereist werden sollte, was du wissen musst – und wie du das Beste aus deiner Reise herausholst.

Warum Island perfekt für eine Mietcamper-Reise ist

Island ist ein Land der Extreme und der Weite. Die Infrastruktur ist dünn besiedelt, öffentliche Verkehrsmittel kaum vorhanden, und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten verteilen sich über die gesamte Insel. Genau das macht den Mietcamper zur idealen Reiseform:

Du bist völlig flexibel. Wenn die Polarlichter um 23 Uhr tanzen, fährst du einfach raus. Wenn ein Wasserfall so wunderschön ist, dass du eine Nacht bleiben möchtest – kein Problem. Der Camper ist Transportmittel, Hotel und Wohnzimmer in einem.

Dazu kommt: Übernachtungspreise in Island sind für klassische Hotels oft sehr hoch. Wer im Camper schläft, spart erheblich – und schläft dennoch mitten in der Natur.

Die Ringstraße – Herzstück jeder Island-Reise

Die Þjóðvegur 1, international bekannt als Ring Road oder Ringstraße, ist eine rund 1.332 Kilometer lange Nationalstraße, die einmal um ganz Island führt. Die meisten Mietcamper-Reisenden nutzen sie als Grundgerüst ihrer Route und ergänzen Abstecher ins Landesinnere oder auf die Halbinsel Snæfellsnes.

Typische Reisedauer: Wer die Ringstraße gemütlich erkunden möchte, plant mindestens 10 bis 14 Tage ein. In 7 Tagen ist sie machbar, aber dann bleibt kaum Zeit für Abstecher und spontane Pausen.

Die schönsten Stationen der Ringstraße

Þingvellir-Nationalpark (Westisland): Tektonische Platten, historische Parlamentsstätte und kristallklares Wasser – ein Pflichtprogramm gleich zu Beginn der Reise.

Geysir und Gullfoss: Die beiden bekanntesten Naturschauspiele Islands sind Teil des sogenannten „Goldenen Rings“ und liegen leicht von der Ringstraße erreichbar.

Skaftafell und Vatnajökull: Der größte Gletscher Europas dominiert den Süden Islands. Wanderungen auf das Eis oder durch die schwarzen Lavawüsten darunter sind unvergesslich.

Jökulsárlón – die Gletscherlagune: Eisberge treiben im tiefblauen Wasser, Robben tummeln sich auf dem Eis, der Horizont glitzert. Einer der meistfotografierten Orte Islands – und trotzdem überwältigend.

Mývatn (Nordisland): Vulkanlandschaften, brodelnde Schlammtöpfe, Pseudokrater und ein traumhafter See bilden ein einzigartiges Ensemble im Norden.

Westfjorde (Abstecher): Wer Zeit hat und Einsamkeit sucht, sollte einen Bogen in die Westfjorde einplanen – eine der abgelegensten und wildesten Regionen Islands.

Welcher Mietcamper passt zu Island?

Nicht jedes Fahrzeug eignet sich gleich gut für Island. Wichtig ist die Wahl des richtigen Fahrzeugtyps:

Campervan (VW Bus / kleiner Van)

Ideal für Paare oder Alleinreisende. Kompakt, günstig im Verbrauch und auf den meisten Straßen problemlos zu fahren. Schlafen und Kochen sind im Van integriert. Nachteil: weniger Komfort bei schlechtem Wetter.

Mittelgroßes Wohnmobil (5–6 Meter)

Das Allroundfahrzeug für Island-Reisen. Bietet Küche, Bad und Schlafbereich und ist dennoch wendig genug für Serpentinen und Schotterpisten. Empfehlenswert für Paare mit Komfortanspruch.

Großes Alkoven-Wohnmobil

Für Familien oder Gruppen bis 4–5 Personen. Bietet den meisten Platz, ist aber auf engen Ringstraßen-Abschnitten anspruchsvoller zu fahren.

4×4-Camper

Wer die Hochlandrouten (F-Straßen) befahren möchte, braucht zwingend ein zugelassenes 4×4-Fahrzeug. Diese Strecken sind nur im Sommer geöffnet und bieten Zugang zu den einsamsten Regionen Islands.

Einen detaillierten Preisvergleich für Mietcamper in Island und anderen Destinationen findest du auf Mietcamper-Vergleich.de.

Campingplätze in Island: Was du wissen musst

Island hat ein gut ausgebautes Netz an Campingplätzen, das fast entlang der gesamten Ringstraße verläuft. Die wichtigsten Infos:

Offizielles Camping-System: Island verfügt über den Camping Card, mit dem du an hunderten Plätzen gegen eine Jahresgebühr übernachten kannst. Für Reisen von 2–3 Wochen lohnt sich diese Karte erheblich.

Wildcampen: Seit einer Gesetzesänderung ist Wildcampen außerhalb ausgewiesener Flächen verboten. Halte dich an die Campingplätze – sie sind in Island meist günstig, gut ausgestattet und wunderschön gelegen.

Sanitäranlagen: Die meisten Campingplätze haben Duschen, Toiletten und Küchenzeilen. In abgelegenen Regionen kann die Ausstattung einfacher sein – plane entsprechend.

Öffnungszeiten: Die meisten offiziellen Campingplätze sind von Mai bis September geöffnet. Wintercamping ist möglich, aber nur erfahrenen Reisenden empfohlen.

Die beste Reisezeit für Island im Mietcamper

Sommer (Juni–August): Die beliebteste Reisezeit. Lange Tage (bis zur Mitternachtssonne), angenehme Temperaturen von 10–15 °C, alle Campingplätze geöffnet, F-Straßen befahrbar. Nachteil: hohe Nachfrage, frühzeitig buchen.

Frühling und Herbst (April–Mai, September–Oktober): Weniger Touristen, günstigere Preise, und im Herbst steigen die Chancen auf Polarlichter erheblich. Wetter ist unbeständiger, manche Campingplätze noch geschlossen.

Winter (November–März): Für Abenteuerlustige. Polarlichter fast jede klare Nacht möglich, schneebedeckte Landschaften von surrealer Schönheit. Aber: kurze Tage, Kälte, und viele Campingplätze geschlossen. Spezielle Winterausrüstung und ein beheizter Camper sind Pflicht.

Kosten: Was kostet eine Mietcamper-Reise durch Island?

Island ist kein günstiges Reiseland, aber mit dem Mietcamper lässt sich das Budget deutlich besser kontrollieren als mit Hotel und Restaurant. Eine grobe Übersicht für zwei Personen über 12 Tage:

  • Mietcamper: 1.200–2.500 € (je nach Fahrzeugtyp und Saison)
  • Kraftstoff: 300–500 € (Diesel, ca. 200–250 Liter auf der Ringstraße)
  • Campingplätze: 200–400 € (oder günstiger mit Camping Card)
  • Lebensmittel (selbst gekocht): 400–600 €
  • Aktivitäten & Eintritt: 200–400 €

Gesamtbudget: ca. 2.300–4.400 € für zwei Personen – deutlich günstiger als eine vergleichbare Hotel-Reise.

Vergleiche vor der Buchung unbedingt verschiedene Anbieter, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Auch für Island gilt: Wer frühzeitig bucht, spart oft 20–30 Prozent. Hilfreiche Vergleiche bietet auch das Portal Wohnmobil-Mieten.cc.

Wichtige Tipps für die Vorbereitung

Internationaler Führerschein: Für Staatsbürger der EU und Schweiz reicht der normale Führerschein. Nicht-EU-Bürger sollten einen internationalen Führerschein beantragen.

Vollkaskoversicherung mit Schotterstein-Schutz (SCDW): Island ist bekannt für fliegende Steine auf Schotterpisten. Unbedingt die Gravel Protection dazubuchen – sie deckt Steinschäden an Unterboden und Karosserie ab.

GPS und Offline-Karten: Auf dem Land ist Mobilfunkempfang oft schwach. Lade Offline-Karten vorab herunter (z. B. Maps.me oder Google Maps Offline).

Wetterfestigkeit einplanen: Island-Wetter kann sich innerhalb von Stunden dramatisch ändern. Warme, wasserdichte Kleidung ist Pflicht – auch im Sommer.

Früh buchen: Besonders in der Hochsaison (Juli/August) sind die besten Fahrzeuge schnell ausgebucht. Reserviere idealerweise 3–6 Monate im Voraus.

Fazit: Island im Mietcamper ist ein Erlebnis fürs Leben

Kaum ein Reiseformat passt so perfekt zu einem Reiseland wie der Mietcamper zu Island. Die Kombination aus maximaler Freiheit, atemberaubender Natur und der Möglichkeit, spontan dort zu bleiben, wo es am schönsten ist, macht jede Island-Reise im Camper zu einem unvergesslichen Abenteuer. Ob Gletscherlagune bei Sonnenuntergang, Polarlicht über dem Camper oder Frühstück mit Blick auf einen rauchenden Vulkan – Island hält Momente bereit, die sich in kein Hotelzimmer kaufen lassen.

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Mit einem Wohnmobil zu Besuch bei Freunden im ganzen Land

Im Laufe des Lebens scheint es immer weniger Zeit zu geben, um gute Freunde zu besuchen. Viele Schulfreunde, Kollegen aus der Ausbildung oder Mitbewohner aus der Studenten-WG wohnen mittlerweile in alle Himmelsrichtungen verstreut. Ein Wiedersehen mit den Freunden von früher ist oft mit einer längeren Reise verbunden. Vor Ort steht dann meistens nur ein Hotel oder eine Pension als Unterkunft zur Verfügung. Damit es bei einem Besuch keine Probleme mit der Übernachtung gibt, ist ein Wohnmobil die perfekte Wahl. Außerdem können sich die Gäste jederzeit in ihr eigenes Quartier auf Rädern zurückziehen, um 100 Prozent Privatsphäre zu genießen. Zudem lohnt sich eine Tour mit dem Wohnmobil auch, um mehrere Freunde oder Bekannte in der Region zu besuchen.

Vorteile eines Wohnmobils auf einer Rundreise

Mit einem Wohnmobil sind die Reisenden rundum selbständig. Jederzeit kann die Reise beginnen und insbesondere fortgesetzt werden. Mit einem Modell in Standardmaßen ist zudem auch überall ausreichend Platz, um für eine Nacht oder länger zu bleiben. Allerdings sollte im öffentlichen Verkehr auf alle Verkehrszeichen geachtet werden. Nur ausgewiesene Parkplätze, die für das Parken freigegeben sind und für die kein Verbot für Wohnmobile besteht, sollten ausgewählt werden. Schließlich muss das Wohnmobil perfekt in die Ausmaße des Stellplatzes passen, um für mehrere Nächte dort parken zu dürfen. Wenn allerdings die Freunde, die besucht werden, ein eigenes Haus mit Grundstück zum Parken haben, sind diese Überlegungen nur für die An- und die Abreise von Interesse. Immerhin kann sich ein Besuch bei Freunden mit einer kleinen Rundreise in der Region verbinden lassen, sodass neben der Party zum Wiedersehen auch Museen, Sehenswürdigkeiten oder sogar ein Opernbesuch in einer Stadt auf der Reisestrecke für Freude sorgen werden. Jederzeit sind die Reisenden unabhängig und können über die Dauer und insbesondere den Ort des Aufenthalts selbst entscheiden. Vielleicht haben sich die freundschaftlichen Gefühle vergangener Tage sogar abgekühlt, sodass eine frühzeitige Abreise die beste Idee ist. Oder die Freundschaft blüht neu auf und der Besuch wird um ein paar Tage verlängert.

Wohnmobil als Alternative zu ausgebuchten Hotels

Im Hochsommer zur Ferienzeit sind in vielen Städten kurzfristig kaum noch freie Zimmer in Hotels oder Pensionen zu finden. Ein Wohnmobil bietet an 365 Tagen im Jahr einen relativ hohen Komfort. Statt der Minibar wird am Abend der Kühlschrank geöffnet, um zum Ausklang des Tages einen guten Tropfen zu genießen. Alle Freunde im Land lassen sich auf jeden Fall zum Wunschtermin besuchen.

Camping mit Handicap – kein Problem!

Campen löst ein Gefühl der Freiheit aus. Kein Massentourismus und keine Hotelburgen. Menschen mit Handicap benötigen jedoch barrierefreie Campingplätze. Es hat sich viel getan. Heute werden immer mehr Campingplätze für Menschen mit Handicap angeboten. So lässt es sich spontan und entspannt urlauben. Die Campingplätze, welche barrierefrei eingerichtet sind, bieten eine Vielzahl an individuellen Möglichkeiten, behindertengerechte Angebote für die Freizeit zu nutzen. Wichtig ist, den passenden Campingplatz mit der Ausstattung für barrierefreie Unterkünfte auszuwählen. Die barrierefreien Campingplätze sind geräumiger eingerichtet. Die ebenerdigen Bauten sind mit breiteren Fluren und Zimmern versehen. Der Wohnkomfort ist deutlich erhöht. Die Küche sowie das Badezimmer wurden auf die Bedürfnisse der Menschen mit Handicap eingerichtet. Dabei spielt die Anpassung an die Rollstuhlhöhe eine entscheidende Rolle. Im Küchenbereich wurden die Schränke sowie die gesamte Küchenzeile entsprechend der Höhe der Rollstühle ausgerichtet, damit ein leichter Zugang zu den Geräten und Schränken möglich ist.

Im Badezimmer ist der Zugang zur Toilette und Dusche barrierefrei. Entsprechend Haltegriffe wurden für das leichtere Nutzen angebracht. Die Waschbecken sowie die Spiegel hängen tiefer als in herkömmlichen gängigen Unterkünften. Auf einer barrierefreien Campinganlage ist der Zugang zu Restaurants und Bars sowie den öffentlichen Duschen und Toiletten leicht möglich. Die Türen in der Anlage wurden breiter gebaut. Somit sind alle wichtigen Zugänge barrierefrei gebaut. Auf den öffentlichen Parkplätzen befinden sich ausreichend Behindertenparkplätze, welche den Zugang zur Campinganlage erleichtern. Die Wege durch die Campinganlage sind entsprechend breiter und rollstuhlgeeignet gebaut. Die Freizeitmöglichkeiten vor Ort sind heute entsprechend den Bedürfnissen der Menschen mit Handicap angepasst. In großen Anlagen ist es möglich, eine Shuttlefahrgelegenheit zu nutzen. Zudem bieten die größeren Städte, welche barrierefreie Campingplätze anbieten, eine Vielzahl an interessanten Ausflugsmöglichkeiten. Ob Stadtrundfahren oder Museumsbesuche, die Liste der Ausflugsmöglichkeiten ist lange.

Naturliebhaber in abgeschiedener Gebieten als Freunde von Ausflügen in nahegelegenen Städten finden den passenden Campingplatz mit Handicap. Fahrradfreunde, welche mit ihrem Handbike unterwegs sein wollen, sollten darauf achten, dass angrenzend sich gut ausgebaute Wege befinden. In aller Regel lassen sich vom Norden bis zum Süden der Republik eine Vielzahl an passenden Campingplätzen mit gut ausgebauten Fahrradwegen über die verschiedenen Suchportale im Netz finden. Für das Urlauben direkt am Meer bietet an so manchen Stränden der DLRG Wasserrollstühle an. Freunde des Luxus-Campes dürfen sich auf barrierefreie Suiten freuen. Für jeden Geschmack findet sich die passende barrierefreie Lösung.

Welche Vorteile bietet ein Gerätezelt?

Planen Sie Ihren nächsten Campingurlaub? Dann dürfen Sie sich auf diesen Artikel freuen, welcher Ihnen eine klare Entscheidungshilfe gibt, wenn es darum geht, alle großen Gegenstände sicher und praktisch unterzustellen.

Ein Gerätezelt bietet die ideale und gleichzeitig komfortable Lösung, wenn zusätzlicher Stauraum benötigt wird. Es handelt sich dabei nicht um das Zelt, in dem geschlafen wird. Das Beistellzelt dient lediglich dazu, um einen Abstellraum bzw. eine Küche zu platzieren. Das Gerätezelt kann zudem als Duschzelt oder Fahrradunterbringung fungieren. All die Utensilien, welche in dieser Art von Zelt untergebracht werden, dienen neben der organisatorischen klaren Linien gleichzeitig als Schutz vor Wind und Wetter. Für welchen Zweck Sie tatsächlich ein Zelt dieser Art und Weise benutzen, bestimmen Sie letztlich selbst. Das Gerätezelt kann sehr einfach sein und je nach Bedarf etliche zusätzliche Funktionsmöglichkeiten besitzen.

Bei der Kaufentscheidung spielt in erster Linie der Zweck, für welchen das Zelt benötigt wird, eine Rolle. Wie oft verreisen Sie zum Campen? Wie komfortabel soll der Campingurlaub ausfallen. Soll sehr viel verstaut werden und Sie reisen öfter, lohnt sich auf jeden Fall ein komfortableres sowie voluminöseres Zelt aus einem sehr strapazierfähigen Material. Soll das Zelt nicht zu teuer sein, es wird lediglich für das Unterbringen zwei Fahrrädern benötigt, dann werden Sie sicherlich bei der Vielzahl von unterschiedlichen Zeltarten fündig. Achten Sie stets darauf, welche Breite und Höhere Ihr Zelt hat, damit Sie für Ihre Zwecke das passende Zelt aussuchen.

Grundsätzlich steht ein Gerätezelt für Funktionalität und somit für seine praktische Ausführungsweise. Unterschieden werden die Zelte trotzdem. Ein Gerätezelt für Fahrräder bzw. Campingmöbel benötigt andere Voraussetzungen wie ein Küchenzelt. Der Komfort eines Küchenzeltes reicht so weit, dass eine vollständige Küche eingerichtet werden kann. Die Küche zu separieren hat den Vorteil, dass Gerüche und die entstehende Feuchtigkeit nicht unmittelbar unter dem Vorzelt stattfindet. Es empfiehlt sich ein Gerätezelt mit einer guten Belüftung bzw. Fenstern zu verwenden. Das Duschzelt steht für Komfort, da der Dusch- und gar Toilettengang, unmittelbar direkt neben dem Zelt stattfinden kann.

Das Gerätezelt kann selbstverständlich jederzeit für den eigenen Garten genutzt werden. Wird das Zelt dauerhaft bzw. längere Zeit aufgestellt, empfiehlt sich die Verwendung von hochwertigem PVC. Für ein schnelles auf- und abbauen und nur punktuell genutztes Zelt kann auf Polyester zurückgegriffen werden. Grundsätzlich lassen sich alle Arten von Zelten relativ einfach nach der Bedienungsanleitung auf- und abbauen.

Chaos am Flughafen – Campen macht frei

Sommer 2022, die Schulferien starteten und der Koffer bliebt am Flughafen stehen. So mancher Urlauber wollte es vermutlich nicht glauben, doch es entsprach leider der Tatsache. Das Reisegepäck blieb am Flughafen stehen. Ein noch nie dagewesener Personalmangel sorgte nach den zwei vorausgegangenen Pandemiejahren für Chaos.

Lange Warteschlangen und der Ferienflieger ist weg

Die Urlauber mussten nicht nur stundenlang warten, bis sie endlich in ihrem Ferienflieger Platz nehmen konnten, unter Umständen konnten sie ihrem Flugzeug nur noch aus der Entfernung beim Start zuschauen. Doch nicht nur dieses Szenario spielte sich ab, so mancher Flug wurde von vornherein schlichtweg gestrichen.

2023 und ein Ende Sicht?

Der Blick in die Glaskugel würde mit Sicherheit keine klare Auskunft geben, wenn es darum geht, wie die Ferienzeit 2023 an den Flughäfen aussehen wird. Wer auf Nummer sicher gehen, steigt um und wird zum Camper. Die Sachen packen und einfach darauf losfahren, so lautet die unbekümmerte und kluge Devise. Unabhängig von chaotischen Situationen an den Flughäfen geht es entspannt in die Ferien.

Auf Abenteuerreise völlig Vogelfrei

Wer gerne plant, kann selbstverständlich seinen Campingplatz vorab buchen. Urlauber, welche sich auf eine abenteuerliche Reise ohne festgesteckte Ziele bewegen möchte, lässt sich vom Wetter und von der Laune quer durch so manches Land und Europa leiten. Campen macht frei und völlig unabhängig. Es sind drei Tage Regenwetter angekündigt? Kein Problem, dann geht es mit dem Wohnmobil ein paar Stunden Autofahrt in Richtung Sonne weiter.

Ein Wohnmobil mieten oder kaufen?

Selbstverständlich kann ein Wohnmobil gemietet werden. Der Ansturm ist größer geworden. Es lohnt sich durchaus, rechtzeitig seinen Lieblingscamper zu buchen. So mancher hat sich schon einen eigenen Camper während der Coronazeit zugelegt. Die Unabhängigkeit, von Ort zu Ort zu reisen, erfreut sich wachsender Beliebtheit. Das Mieten eines Campingmobils ist eine clevere und unkomplizierte Angelegenheit und der Koffer bleibt garantiert nicht stehen!

Wohnmobil-Rundreise durch Oberbayern

Eine Rundreise entlang der Deutschen Alpenstraße bietet die Möglichkeit, viele unterschiedliche Eindrücke in relativ kurzer Zeit gewinnen zu können. Darüber hinaus ist die Reise per Wohnmobil kostengünstig und ziemlich komfortabel. Eine Rundreise durch Oberbayern führt durch die schönsten Gegenden Deutschlands. Die Wohnmobil-Rundreise startet ab München und führt durch ganz Oberbayern. Dabei dürfen natürlich der Chiemsee, Neuschwanstein, der Bodensee, Tegernsee und Königssee nicht fehlen. Neben der atemberaubenden Naturkulisse gibt es jede Menge weltberühmte Sehenswürdigkeiten wie die Königsschlösser zu besichtigen. Natürlich dürfen auch die kulinarischen Genüsse Bayerns nicht fehlen. Egal, ob in einem kleinen Gasthof am See oder örtlich eingekauft und selbst zubereitet, lässt die Kulinarik Oberbayerns nichts zu wünschen übrig.

Was macht eine Wohnmobil-Rundreise so komfortabel?

Die Wohnmobile bieten bequeme Schlafmöglichkeiten und sind mit allem notwendigen Hausrat ausgestattet. Der Küchenteil verfügt über eine Kochstelle und einen Kühlschrank. Obwohl nur wenig Platz ist, bietet ein Wohnmobil ausreichend Stauraum, auch für die Kleidung. Das Bad besteht aus einer Toilette und einer Dusche. Wohnmobile lassen sich leicht parken. Pausen können natürlich auch am schönen Chiemsee, inmitten der herrlichen bayerischen Landschaft eingelegt werden. Als Parkplatz bietet sich ein Stellplatz direkt am See oder ein 5-Sterne-Campingplatz an. Das Bayerische Meer darf natürlich auf der Liste der Sehenswürdigkeiten nicht fehlen.

Welche Highlights gibt es entlang der Strecke?

Das kommt natürlich ganz auf die gewählte Route an. Eine der beliebtesten ist die deutsche Alpenstraße , denn entlang dieser liegen die bayerischen Königsschlösser sowie die landschaftlich schönsten Gegenden Deutschlands wie dem Königssee. Dabei handelt es sich um einen Gebirgssee im Berchtesgadener Land. Fjordähnlich beeindruckt er durch bewaldete, hohe Berghänge und glasklares Wasser. Der sauberste See Deutschlands, der Tegernsee gilt als eines der bekanntesten Naturschutzgebiete Deutschlands. Neuschwanstein bietet neben dem Schloss zahlreiche Möglichkeiten, die Natur zu erkunden. Oberbayern ist durchzogen von zahlreichen Gewässern. Das Allgäu wird meistens als eigene Region wahrgenommen. Das liegt daran, dass häufig eine Mischung aus bayerischem mit schwäbischem Dialekt gesprochen wird. Der Bodensee grenzt an Deutschland, Österreich und die Schweiz und wird dementsprechend frequentiert.

Was haben Küche und Keller zu bieten?

Ab München erwartet Sie auch eine kulinarische Reise. Im Allgäu erwarten Sie Speckknödel, Kässspatzen, Brennter, Krautkrapfen und Flädlesuppe mit Bodenseeweinen als Begleitung. Birnenbrot ist eine Allgäuer Spezialität, die vor allem zu Weihnachten sehr beliebt ist. Am Chiemsee ist der Steckerlfisch das kulinarische Highlight. Am Bodensee sind es Fechtl, Hecht, Barsch, Zander und Weißfisch werden in allen möglichen Formen wie gebraten, gebacken, frittiert, etc. angeboten.

Welche Erlebnisse bietet die Rundreise mit dem Wohnmobil noch?

Die Reise entlang der deutschen Alpenstraße bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern, Skaten, Ski fahren, Snowboarden sowie Radfahren. Die verschiedenen Seen erlauben die unterschiedlichsten Wassersportarten wie Schwimmen, Tauchen, Surfen, Kiten, etc. Reiten und Paragleiten sind natürlich ebenso möglich.

Camping am Neusiedler See

Der Neusiedler See ist einer der größten Steppenseen in Europa und bekannt für seine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt, seinen ausgeprägten Schilfgürtel, seine geringe Wassertiefe und sein mildes, vom Wind geprägtes Klima. Der See liegt zu überwiegenden Teilen auf österreichischem Staatsgebiet, der ungarische Anteil ist etwas mehr als ein Viertel der Gesamtfläche von 320 km². Aufgrund seiner Einzigartigkeit gibt es große Bemühungen, viele Naturjuwele rund um See für zu erhalten. Nationalparks sowohl auf österreichischer als auch auf ungarischer Seite sind Zeugnisse dieser Bemühungen und beliebte Ausflugs- und Urlaubsziele. Nicht zuletzt wegen des angenehmen pannonischen Klimas und die im mitteleuropäischen Vergleich sehr hohe Anzahl an Sonnentagen ist die Region um den Neusiedler See zu einer beliebten Destination für Campingurlaub geworden.

Rund um den Neusiedler See gibt es viele Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen und unverwechselbaren Campingurlaub. Der größte und bekannteste Campingplatz ist die Anlage „Strandcamping“ in Podersdorf am See, am Ostufer des Neusiedler Sees in unmittelbarer Nähe zum Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel gelegen. Podersdorf ist bei Wassersportlern äußerst beliebt und gilt als mitteleuropäisches Mekka für Wind- und Kitesurfer. Seit 1998 war Podersdorf viele Jahre lang Ausrichtergemeinde des großen internationalen Surfweltcups in den ersten Maitagen, die benachbarte Bezirkshauptstadt Neusiedl am See hat die Ausrichtung dieses Events im Jahr 2017 übernommen. Auch das Westufer hält bekannte Campinganlagen bereit. Die Anlagen in Breitenbrunn, Oggau und Rust sind zwar nicht so groß wie jene Podersdorf gelten jedoch als ebenso attraktiv und charmant. Andere Windbedingungen als am Ostufer sorgen dafür, dass sich am Westufer weniger der Surf- als vielmehr der Segelsport durchgesetzt hat. Charakteristisch für alle Campingdestinationen rund um den Neusiedler See ist ihre Lage in Mitten von Weinreben und umgeben von typischen Weinbauernhöfen und Wein- und Imbissstuben, sogenannten Buschenschanken. Für viele Urlaubende ist dies ein Hauptgrund, dass es nicht bei einem Campingurlaub in der Region Neusiedler See bleibt, sondern diese Destination immer wieder gerne für entspannte und abwechslungsreiche Campingtage auserkoren wird.

Kochen beim Campen: Omnia-Backofen und Gasgrill

Wer mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen unterwegs ist, muss nicht immer in ein Restaurant einkehren, sondern kann sich selbst auf dem Campingplatz versorgen. Der Omnia-Backofen und ein Gasgrill bieten viele Möglichkeiten, leckere Gerichte zu zaubern. Das spart nicht nur Geld, sondern macht jede Menge Spaß!

Der Herd wird zum Ofen mit dem Omnia

In den letzten Jahren hat der aus Schweden kommende Omnia-Backofen zunehmend an Beliebtheit gewonnen. Kein Wunder, kann man so doch den Gasherd im Wohnmobil ganz einfach in einen kleinen Backofen umfunktionieren und selbst auf einem mobilen Gaskocher oder einer anderen Wärmequelle ist er ohne Probleme zu verwenden. Der runde Omnia-Backofen besteht aus drei Teilen – Schale, Form und Deckel müssen stets zusammen verwendet werden und funktionieren dann nach dem Prinzip der Unter- und Oberhitze. Für beste Ergebnisse können Sie zusätzlich eine Silikoneinlage verwenden.
Ob Sie morgens Brötchen aufbacken, am Nachmittag einen leckeren Rührkuchen zubereiten oder abends Lust auf ein herzhaftes Ofengericht haben, der Omnia-Backofen ist bei allem ein guter Begleiter. Brötchen werden knusprig, hierzu bietet sich das optionale Aufbackgitter an. Selbst frisches Brot lässt sich in dem kleinen Ofen backen. Aufläufe gelingen bestens, egal, ob Sie die vegetarische Variante bevorzugen oder lieber Fleisch in Ihren leckeren Ofengerichten essen. Wenn Sie im Omnia-Backofen eine typisch italienische Calzone zubereiten, zieht schnell ein appetitanregender Duft über den Campingplatz. Nach dem Gebrauch ist er einfach zu reinigen und leicht zu verstauen.

Heute Abend wird gegrillt

Sie lieben es, zu grillen und haben gegen ein leckeres Stück Fleisch vom Rost nichts einzuwenden? Zwar sind auf vielen Campingplätzen aus Brandschutzgründen Holzkohlegrills nicht erlaubt, die Verwendung eines Gasgrills ist aber meistens möglich. Zudem ist gerade auf Reisen solch ein Grill praktisch, da er wenig Platz wegnimmt und nach Gebrauch schnell wieder sauber ist. Mittels einer kleinen Gaskartusche, die ganz einfach angeschlossen wird, ist ein Gasgrill in wenigen Minuten einsatzbereit und das Grillvergnügen kann starten. Ob Steaks, Würstchen oder Fleischspieße – auf dem kleinen Grill gelingen die unterschiedlichsten Speisen und bei vielen Modellen besteht die Möglichkeit, entweder direkt auf dem Rost oder auf einer beschichteten Platte zu grillen. Auch empfindliches Gargut wie Fisch oder verschiedene Gemüsesorten können so problemlos zubereitet werden, Brot als Beilage kann vorher im Omnia gebacken werden. Zum Nachtisch können Sie Obst wie Bananen oder Pfirsiche grillen. Also nichts wie ran an den Gasgrill!

Die Beste aller Welten: Glamping

Camping hat sich nicht zuletzt aufgrund der neuen Corona Reisekonditionen zu einer Form entwickelt, die auch ehemaligen Zeltmuffeln etwas mehr liegt. Nun müssen Sie, falls Sie Neo-Camper sind, nicht gleich, ins Steilwandzelt ziehen, sich allmorgendlich mit Horden von Ameisen abplagen, nachdem Sie sich mühsam von Ihrer Luftmatratze erhoben haben. Sie können es auch etwas netter haben, indem Sie sich dem Glamping verschreiben. Einige Worte zu dem Begriff, der wie so viele aus dem Englischen stammt. Er setzt sich aus der Vorsilbe „Glam“- von Glamour, und Camping zusammen und das „Glam“ spielt hier eine tragende Rolle. Sie werden sich, wenn Sie ein solches glamouröses Zelt entern, in dem Sie sogar aufrecht stehen können, ein Zelt, das schick eingerichtet ist, nicht wie ein Pfadfinder, sondern wie eine Diva bzw das männliche Pendant fühlen.

Schön viel Platz, Orient Teppiche, ein weiches Boxspringbett

Das Glamping wird Sie richtig packen, wenn Sie für ein paar Tage oder Wochen nur mit Tasche und Kuscheltier bewaffnet in Ihr Chalet eingezogen sind. Dort erwartet Sie alles, was auch ein Hotelzimmer bereit halten würde, wenn alles gut geht, sogar ein Mini-Kühlschrank mit Schampus darin, eine Kochnische und jede Menge Platz, um sich wohl zu fühlen. Auch ein TV wird da sein, WLAN kreist herum – was wollen Sie mehr? Vermutlich nichts. An das original Camping erinnert aber immer noch genug, so dass Sie sich doch als echter kerniger Abenteurer fühlen können, selbst wenn Sie morgens die Delonghi Maschine anwerfen und auf einem recht bequemen Boxspringbett aufwachen und in den Tag starten.

Ritsch, ratsch, ab geht es ins Grüne!

Warum man zum Campen tendiert ist klar und auch beim Glamping gegeben. Es ist der direkte Bezug zur Natur, die Lage von Zeltplätzen an einem See oder am Meer, der direkte Draht zu Vögeln und anderen Tieren. Genau das ist der Reiz, den kein Hotel toppen kann. Und dieser Reiz erschöpft sich nicht beim Glamping, Sie fühlen sich wie im Marriot oder Hyatt Hotel, haben es aber urig ringsum urig. Sie haben hier einen Bonus, der kaum zu beschreiben ist: morgens mit dem Rascheln kleiner Tiere in den Tag zu starten, die Möwen kreischen zu hören, all das von einer Luxusliege aus genossen. Machen Sie ein paar Fotos für die Lieben daheim, den Perserteppich, die Jugendstilvase, Doch, Sie könnten zum Campingfan, pardon, zum Glampingfan, werden, oder?

Ideal für Ungeduldige: das Wurfzelt

Eigentlich mag jeder es gerne, in einem Zelt der Natur ganz nah zu sein, morgens direkt auf die Wiese zu gehen und nachts all die Geräusche first Hand zu genießen. Nur mit dem Aufbau des Zelts tun sich manche Menschen so schwer, dass sie das Zelten nach zwei oder drei Anläufen wieder aufgeben. Das ist schade, aber da dieses Utensil mit den steilen Seitenwänden, Heringen und Strippen universell als Problem gilt, hat sich irgend ein findiger Mensch an die Aufgabe heran gewagt, Abhilfe zu schaffen, Und er hat uns das Wurfzelt geschenkt. Wer genau der Erfinder des genialen Stücks moderner Camping Kultur war, lässt sich schwer sagen – er oder sie lebe auf jeden Fall hoch! Wieder ein Problem weniger.

Auspacken – werfen – staunen – sich freuen

Das Wurfzelt ist wirklich eine tolle Sache, Aufgrund bestimmter Widerstände nimmt das Zelt sofort die mehrdimensionale Form an, die Sie sicher so gerne im Urlaub bewohnen. Wenn wie bei den Normalzelten nicht die ewig umkippenden Seitenwände trotzig stehen würden, ein Berg von Tauen und manch kurzzeitig unter dem allen verschüttetes Kleinkind zu beklagen wären, kann der Campingurlaub zu einer schönen, erholsamen Sache werden. Wer darf das Zelt auswerfen? Diese Aufgabe ist mit Sicherheit sehr viel beliebter als die Frage: Wer hilft beim Aufbauen des Zelts? Kinder melden sich eifrig und üben so schon einige wichtige Fertigkeiten – vor allen Dingen die., es sich so leicht wie möglich zu machen. Das Zelt steht also im Nu, und das Einräumen von Decken, Teppichen und Regalen etc. kann statt finden.

Auch das Gewicht ist niedrig – perfekt!

Da ein Wurfzelt eher klein ist, also kein sechs Personen Zelt plus Vorzelt ist, ist auch logisch, dass es nicht viel wiegt. Damit eignet sich diese Form für Radtouren, die man ohne großen Ballast antritt. My Home is my Wurfzelt und es liegt schon zünftig auf der Satteltasche bereit. Das hat etwas Abenteuerliches, auch das Element des Minimalistischen, Was braucht man denn wirklich für den guten Schlaf? Eine Isomatte, die Luftmatratze, ein paar Decken – cést tout! Und wenn der Zeltaufbau ohne jeden Stress verläuft, fördert das den Schlaf noch ein bisschen mehr. Nun noch ein Schlummertrunk – ab in Morpheus´ Arme! Wo werfen wir morgen unser Zeit aus?

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