Mit dem Mietcamper nach Kroatien und Griechenland: Die schönste Adriaroute 2026

Kristallklares Adriawasser, mittelalterliche Küstenstädte, verlassene dalmatinische Inseln und am Ende das Strahlen Griechenlands – die Adriaroute von Deutschland über Kroatien nach Griechenland gehört zu den schönsten Wohnmobil-Reisen Europas. 2026 kommen einige praktische Neuigkeiten dazu: Kroatien modernisiert sein Mautsystem auf Free Flow, die Campinginfrastruktur entlang der Route ist besser denn je, und der Weg über Slowenien eröffnet herrliche Zusatzstopps. Dieser Ratgeber führt entlang der Route und erklärt, was Mietcamper-Urlauber für den Sommer 2026 wissen müssen.

Warum die Adriaroute die schönste Variante ist

Wer von Deutschland nach Griechenland möchte, hat zwei grundlegende Möglichkeiten: die Balkanroute durchs Landesinnere (Serbien, Nordmazedonien) oder die Adriaroute entlang der Küste. Die Adriaroute ist länger – etwa 1.200 Kilometer von Slowenien bis zur griechischen Grenze – aber landschaftlich und kulturell um ein Vielfaches eindrucksvoller. Jeder Kilometer bietet neue Perspektiven: türkisblaues Wasser, Pinienwälder, Fischerboote in malerischen Häfen, barocke Altstädte und Weinberge auf Felsenhügeln.

Für Mietcamper ist die Route hervorragend ausgebaut: Kroatien ist Europas Campingland schlechthin mit einer Dichte an erstklassigen Campingplätzen, die in Südeuropa ihresgleichen sucht. Montenegro und Albanien folgen zunehmend nach, Griechenland hat zuverlässige Plätze an den beliebtesten Küstenabschnitten.

Etappe 1: Österreich und Slowenien – der perfekte Auftakt

Wer von Süddeutschland startet, erreicht die österreichische Grenze in rund zwei Stunden. Statt direkt durchzufahren, lohnt sich ein Stopp:

Hallstätter See (Österreich): Das UNESCO-Welterbe in der Salzkammergut-Region ist eines der malerischsten Ziele der Alpen. Ein Übernachtungsplatz am See und ein Spaziergang durch das historische Hallstatt sind ein grandioser Auftakt.

Großglockner Hochalpenstraße: Wer ein leistungsstarkes Mietfahrzeug hat und keine Höhenangst, kann über Österreichs höchsten Pass fahren – mit Panoramablicken, die man nicht vergisst. Achtung: Für schwere Wohnmobile oder ältere Fahrzeuge nicht geeignet.

Slowenien – Bled und Triglav: Der Bleder See mit der kleinen Inselkirche ist eine der romantischsten Fotomotive Europas. Der Triglav-Nationalpark bietet dazu eine Wildnis, die mitten in Mitteleuropa kaum jemand vermutet. Slowenien ist insgesamt deutlich unterschätzt – der Zwischenstopp lohnt immer.

Maut in Slowenien: Für Wohnmobile bis 3,5 Tonnen ist eine digitale Vignette erforderlich – erhältlich online vorab oder an der Grenze. Jetzt auch per App buchbar.

Etappe 2: Kroatien – Dalmatiens Küste und die Nationalparks

Kroatien ist das Herzstück der Adriaroute – und der Hauptgrund, warum so viele Campingurlauber diesen Weg wählen. Die Campinginfrastruktur ist ausgezeichnet: Über 200 Campingplätze liegen verteilt entlang der Küste, viele direkt am Meer, mit Vollausstattung und hervorragenden Sanitäranlagen.

Plitvice-Seen (Nationalpark)

Wer von Slowenien kommt, sollte einen Abstecher ins Landesinnere zu den Plitvicer Seen machen – einem der beeindruckendsten Naturwunder Europas. Kaskaden türkisfarbener Seen und Wasserfälle, verbunden durch Holzstege, die durch Wälder und über das Wasser führen. In der Hochsaison früh morgens ankommen, um die größten Menschenmassen zu umgehen.

Zadar und Split

Die Altstadt von Zadar mit dem berühmten Meeresorgel-Kunstwerk und Split mit dem Diokletianspalast mitten in der Innenstadt sind Pflichthalte auf der dalmatinischen Küstenroute. Beide Städte haben ausgewiesene Wohnmobil-Stellplätze in Altstadtnähe.

Hvar und Brač – Inseln mit Fähre

Mit der Fähre von Split nach Hvar oder Brač (Fährzeit 50 bis 60 Minuten) ist der Inselausflug auch im Mietcamper möglich. Wohnmobile und Camper werden auf die Autofähren verladen. Nicht alle Mietanbieter erlauben Fährfahrten – vorab im Mietvertrag prüfen.

Dubrovnik

Das südliche Ende der dalmatinischen Küste: Dubrovnik, die „Perle der Adria“. Die Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe, die Stadtmauer zu umrunden eines der schönsten Stadterlebnisse Europas. Wohnmobile dürfen in der Stadtmitte nicht parken – ausgewiesene Campingplätze und Stellplätze im Umland nutzen und per Bus oder Schiff in die Altstadt fahren.

Kroatien 2026: Das neue Mautsystem

Wichtige Neuigkeit für Kroatien-Camper 2026: Das Land stellt schrittweise auf ein Free-Flow-Mautsystem um. Das bedeutet: keine Stoppschranken mehr, die Maut wird elektronisch per Kennzeichenerfassung oder On-Board-Gerät abgerechnet. Für Wohnmobilfahrer bedeutet das weniger Stau an Mautstationen und flüssigeres Fahren auf den Autobahnen.

Was vorab zu klären ist: Die Bezahlmethode hängt von Fahrzeugtyp und Gewicht ab. Beim Mietanbieter nachfragen, ob ein On-Board-Gerät (OBU) vorhanden ist, und das Thema Maut vorab klären – um spontane Komplikationen beim Grenzübertritt zu vermeiden.

Etappe 3: Montenegro und Albanien – Geheimtipps am Weg

Montenegro ist in nur wenigen Stunden durchfahren – aber die Bucht von Kotor (Boka Kotorska) ist eines der schönsten Fjordlandschaften der gesamten Adriaküste. Ein Abendstellplatz am Wasser mit Blick auf die alten Klöster und das spiegelnde Fjordwasser: unvergesslich.

Albanien ist der Überraschungsauftritt der Route: günstig, gastfreundlich und mit einer dramatischen Küstenlinie, die in Deutschland kaum bekannt ist. Die Riviera Albaniens – rund um Dhërmi und Ksamil – ist noch kaum erschlossen, die Strände menschenleer, die Campingplätze einfach aber zuverlässig. Wer Entdeckergeist hat, macht hier einen Stopp.

Etappe 4: Griechenland – das Ziel der Reise

Nach der Einreise nach Griechenland öffnet sich das Land auf mehrere Richtungen:

Nordgriechenland und Thessaloniki: Die zweitgrößte griechische Stadt ist archäologisch und kulinarisch herausragend – der Strandabschnitt der Chalkidiki-Halbinsel mit drei „Zähnen“ (Kassándra, Sithonia, Athos) ist der beliebteste Campingbereich im Norden.

Delphi und die Peloponnes: Wer weiter Richtung Süden fährt, entdeckt Delphi (Orakelstätte, UNESCO-Welterbe), die Peloponnes mit Mykene, Epidauros und dem mittelalterlichen Mystras und am Ende das Kap Matapan – dem südlichsten Punkt Griechenlands auf dem europäischen Festland.

Kreta mit Fähre: Von Piräus (Athen) fahren regelmäßige Fähren nach Kreta – auch mit dem Wohnmobil an Bord. Die „Camping on Board“-Option (Übernachtung im Fahrzeug während der Überfahrt) ist komfortabel und oft günstiger als eine Kabine.

Praktische Tipps für die Adriaroute im Mietcamper

Mietvertrag vorab prüfen: Nicht alle Mietanbieter erlauben die Einfahrt nach Albanien oder die Nutzung von Fähren mit Verladung. Kroatien, Slowenien, Montenegro und Griechenland sind üblicherweise erlaubt – vorab bestätigen lassen.

Reisedauer: Für die gesamte Route von Deutschland bis Athen und zurück sollte man mindestens 3 bis 4 Wochen einplanen. Wer die Highlights Kroatiens allein sehen möchte, ist mit 10 bis 14 Tagen gut bedient.

Saison beachten: Juli und August sind Hochsaison – Campingplätze sind voll, Preise höher, Straßen voller. Juni und September bieten dieselbe Schönheit mit deutlich weniger Touristen und günstigeren Konditionen.

ETIAS-System ab Ende 2026: Für Reisende aus visumfreien Drittstaaten (z. B. Großbritannien) plant die EU die Einführung des ETIAS-Systems (eine Art digitales Einreisevisum) für Ende 2026. Für EU-Bürger sind keine Änderungen geplant – die Reise bleibt wie gewohnt möglich.

Alle Mietcamper-Angebote für die Adriaroute – von Deutschland als Ausgangspunkt bis zu Buchungen direkt ab Split oder Athen – im direkten Preisvergleich auf Mietcamper-Vergleich.de. Wer auf der Route auch Ferienwohnungen als Alternativen zu Campingplätzen buchen möchte, findet auf Ihre-Ferienwohnung.eu ein breites Angebot entlang der gesamten Adriaküste.

Fazit: Die Adriaroute ist die schönste Wohnmobil-Reise in Europa

Von den Alpenseen Sloweniens über die Pinienwälder Dalmatiens bis zu den Olivenhainen Griechenlands – die Adriaroute ist keine bloße Fahrt von A nach B, sondern eine Reise durch die schönsten Facetten Europas. Mit einem Mietcamper ist man frei, spontan zu stoppen, an Plätzen zu übernachten, die man nie geplant hatte – und genau das macht diese Route so unvergesslich.

Redaktionell erstellter Artikel. Angaben zu Mautregelungen und Einreisevorschriften basieren auf verfügbaren Informationen (Stand Juni 2026) und können sich ändern. Vor Reisebeginn aktuelle Regelungen prüfen. Alle externen Links wurden sorgfältig ausgewählt.

Camping-Trends 2026: Die beliebtesten Reiseziele und was sich für Mietcamper-Urlauber ändert

Camping und Wohnmobilreisen bleiben 2026 so beliebt wie nie – trotz leicht gestiegener Preise und eines veränderten Fahrzeugmarkts. Wer einen Mietcamper für diesen Sommer plant, sollte die aktuellen Trends kennen: Welche Reiseziele sind besonders gefragt? Was hat sich bei Fahrzeugen und Technik verändert? Und welche neuen Regelungen sollten Camper auf dem Schirm haben? Dieser Überblick fasst die wichtigsten Entwicklungen der Camping-Saison 2026 zusammen – kompakt und praxisnah.

Die beliebtesten Mietcamper-Reiseziele 2026

Laut aktuellen Auswertungen des ADAC und führender Campingportale bleibt das Ranking der Topziele für Campingurlauber 2026 stabil an der Spitze – mit spannenden Neueinsteigern darunter:

Spanien führt das Feld unangefochten an. Die Vielfalt des Landes – von den Pyrenäen über die Meseta bis zu den Atlantikküsten Galiciens und den Stränden Andalusiens – macht es zur idealen Destination für Wohnmobilurlaub. Die gut ausgebaute Campinginfrastruktur und das milde Klima machen Spanien besonders in der Vor- und Nachsaison attraktiv.

Kroatien bleibt die Nummer zwei unter den europäischen Campingzielen. Die dalmatinische Küste, die Nationalparks Krka und Plitvicer Seen sowie die Halbinsel Istrien bieten ein dichtes Campingplatznetz in außergewöhnlicher Naturkulisse. Frühzeitige Buchung ist in der Hochsaison unerlässlich.

Italien schließt das klassische Podium ab – mit seiner Kombination aus Küste, Bergen, Kultur und Gastronomie eines der vielseitigsten Campingländer Europas. Besonders die Toskana, der Gardasee und Südtirol verzeichnen weiterhin hohe Nachfrage.

Skandinavien bleibt auf hohem Niveau gefragt. Norwegen, Schweden und Finnland bieten für Mietcamper eine einzigartige Freiheit: Naturlager sind weitgehend erlaubt, die Landschaften spektakulär und die Saison zwischen Juni und September optimal. Der Trend zur Individualisierung des Urlaubs passt perfekt zum nordischen Reisestil.

Albanien ist der auffälligste Aufsteiger in den Camping-Charts 2026. Das Balkanland bietet dramatische Berglandschaften im Norden, türkisblaue Adriastrände im Westen und eine Küche, die kaum ein Europäer kennt – alles zu Preisen, die an vergangene Jahrzehnte erinnern. Campingplätze sind noch nicht so dicht wie in Westeuropa, was dem Erlebnis aber seinen besonderen Charakter verleiht.

Das Baltikum – Estland, Lettland und Litauen – wächst ebenfalls als Campingziel. Bernsteinküsten, mittelalterliche Altstädte, riesige Nationalparks und eine moderne Infrastruktur machen die drei Länder zu einem attraktiven Roadtrip-Ziel, das noch kaum überlaufen ist.

Was sich 2026 beim Fahrzeugmarkt verändert hat

Der Wohnmobil- und Campingmarkt hat sich nach dem coronabedingten Boom normalisiert. 2025 verließen rund 99.000 Wohnmobile und Caravans die Produktionsbänder – rund 17 Prozent weniger als im Vorjahr, da Hersteller auf ein Überangebot reagierten. Für 2026 erwartet der Branchenverband eine Normalisierung des Bestands. Für Mieter bedeutet das: Die Verfügbarkeit gut ausgestatteter Fahrzeuge ist gut, und die Mietpreise haben sich nach den Höchstständen der Boomjahre wieder stabilisiert.

Gleichzeitig kommen 2026 zahlreiche neue Fahrzeugmodelle auf den Markt, die auf aktuelle Wünsche reagieren:

Günstige Vans und kompakte Kastenwagen sind besonders gefragt. Wendigere, kleinere Fahrzeuge lassen sich leichter parken, fahren sparsamer und ermöglichen den Zugang zu abgelegenen Stellplätzen, wo große Alkoven-Wohnmobile nicht hinkommen.

Gasfreie Wohnmobile gewinnen stark an Bedeutung. Immer mehr Modelle kommen 2026 ohne eingebaute Gasanlage auf den Markt und setzen stattdessen auf elektrische Induktionskochfelder, Wärmepumpenheizungen und große Lithium-Batteriespeicher in Kombination mit Solarpanelen. Das erhöht die Unabhängigkeit von Gasinfrastruktur und macht das Campen nachhaltiger.

Photovoltaik-Integration ist 2026 bei Neufahrzeugen fast Standard. Wer als Mietcamper auf Selbstversorgung setzt und abseits von Campingplätzen übernachten möchte, sollte bei der Buchung gezielt nach Fahrzeugen mit Solaranlage und ausreichend Batteriespeicher fragen.

Neue Regelung: EU-Führerscheinrichtlinie und Wohnmobile

Eine wichtige Änderung für Camper, die größere Wohnmobile mieten möchten: Eine neue EU-Führerscheinrichtlinie könnte das Campen attraktiver für jüngere Menschen machen, indem die Zugangsschwellen für das Führen schwererer Fahrzeuge gesenkt werden. Konkret ist geplant, dass Führerscheininhaber der Klasse B künftig Fahrzeuge bis zu einem höheren Gesamtgewicht fahren dürfen als bisher – die genaue Umsetzung in nationales Recht läuft in den EU-Mitgliedstaaten schrittweise an.

Wer einen Mietcamper mit einem Gewicht über 3,5 Tonnen plant, sollte unbedingt vorab prüfen, welche Führerscheinklasse erforderlich ist und ob das jeweilige Mietunternehmen spezifische Voraussetzungen stellt. Im Zweifelsfall sind kompakte Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen die unkompliziertere Wahl – und für die meisten Reiseziele völlig ausreichend.

Campingplatz-Trends: Was Reisende 2026 erwartet

Auch auf den Campingplätzen selbst tut sich einiges. Die besten europäischen Plätze entwickeln sich zunehmend zu echten Urlaubsresorts mit eigenem Charakter:

Wasserparks und Erlebnisbereiche auf großen Campingplätzen werden Standard – besonders auf Familiencampingplätzen in Kroatien, Italien und Frankreich.

Glamping-Zonen neben klassischen Stellplätzen sind auf nahezu jedem modernen Campingplatz zu finden. Wer den Komfort eines Hotels mit der Atmosphäre des Campings kombinieren möchte, findet im Glamping-Bereich Safarizelte, Baumhäuser und eingerichtete Hütten.

Digitale Services halten weiter Einzug: Online-Reservierung mit Echtzeit-Verfügbarkeit, Check-in per App, kontaktloser Einlass und WLAN-Abdeckung auf dem gesamten Gelände sind inzwischen Standard bei gut bewerteten Plätzen.

Nachhaltigkeitsstandards werden strenger. Viele Campingplätze in Skandinavien und den Niederlanden sind bereits auf erneuerbare Energie umgestellt und verlangen von Gästen aktive Mülltrennung. Campingplätze mit Öko-Zertifizierung wie dem EU Ecolabel oder dem ADAC-Umwelt-Sticker werden bevorzugt gebucht.

Frühbucherbonus: Wann und wie man am günstigsten bucht

Wer für den Sommer 2026 noch keinen Mietcamper gebucht hat, sollte jetzt nicht mehr warten. Die beliebtesten Fahrzeuge – VW California, kompakte Kastenwagen und gut ausgestattete Familien-Wohnmobile – sind in der Hochsaison (Juli/August) häufig ausgebucht. Einige Anbieter haben bereits Wartelisten für Engpass-Zeiträume.

Günstigere Konditionen sind oft in der Vor- und Nachsaison zu finden: Juni und September bieten in vielen Reiseregionen das beste Klima bei deutlich geringerem Andrang – auf den Campingplätzen ebenso wie auf den Straßen. Wer flexibel ist, spart beim Mietcamper oft 20 bis 30 Prozent gegenüber der Hochsaison.

Alle aktuellen Angebote für Mietcamper in Europa und weltweit im direkten Preisvergleich auf Mietcamper-Vergleich.de. Wer seinen Urlaubsstellplatz vorab reservieren möchte, findet auf Stellplatz.jetzt eine große Auswahl an Stellplätzen und Abstellmöglichkeiten.

Fazit: Camping 2026 bleibt unschlagbar – wer früh plant, profitiert am meisten

Die Camping-Saison 2026 bietet mehr Reiseziele, mehr Fahrzeugvielfalt und bessere Campingplatz-Infrastruktur als je zuvor. Neue Destinationen wie Albanien und das Baltikum ergänzen die klassischen Favoriten Spanien, Kroatien und Italien. Kompakte, gasfreie Fahrzeuge mit Solaranlage setzen neue Standards – und wer jetzt bucht, sichert sich die besten Fahrzeuge zu den günstigsten Preisen. Der Mietcamper-Urlaub bleibt das freieste aller Reiseangebote.

 

Mietcamper in Island: Das ultimative Abenteuer auf der Ringstraße

Island zählt zu den faszinierendsten Reisezielen der Welt – und kaum eine Art zu reisen passt besser zu diesem Land als der Mietcamper. Wer in einem Wohnmobil oder Campervan auf der berühmten Ringstraße unterwegs ist, erlebt Gletscherlagunen, dampfende Geysire, schwarze Sandstrände und Polarlichter genau dann, wenn er möchte – ohne feste Hotelzeiten, ohne Umwege, ohne Kompromisse. Dieser Ratgeber zeigt, warum Island im Mietcamper bereist werden sollte, was du wissen musst – und wie du das Beste aus deiner Reise herausholst.

Warum Island perfekt für eine Mietcamper-Reise ist

Island ist ein Land der Extreme und der Weite. Die Infrastruktur ist dünn besiedelt, öffentliche Verkehrsmittel kaum vorhanden, und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten verteilen sich über die gesamte Insel. Genau das macht den Mietcamper zur idealen Reiseform:

Du bist völlig flexibel. Wenn die Polarlichter um 23 Uhr tanzen, fährst du einfach raus. Wenn ein Wasserfall so wunderschön ist, dass du eine Nacht bleiben möchtest – kein Problem. Der Camper ist Transportmittel, Hotel und Wohnzimmer in einem.

Dazu kommt: Übernachtungspreise in Island sind für klassische Hotels oft sehr hoch. Wer im Camper schläft, spart erheblich – und schläft dennoch mitten in der Natur.

Die Ringstraße – Herzstück jeder Island-Reise

Die Þjóðvegur 1, international bekannt als Ring Road oder Ringstraße, ist eine rund 1.332 Kilometer lange Nationalstraße, die einmal um ganz Island führt. Die meisten Mietcamper-Reisenden nutzen sie als Grundgerüst ihrer Route und ergänzen Abstecher ins Landesinnere oder auf die Halbinsel Snæfellsnes.

Typische Reisedauer: Wer die Ringstraße gemütlich erkunden möchte, plant mindestens 10 bis 14 Tage ein. In 7 Tagen ist sie machbar, aber dann bleibt kaum Zeit für Abstecher und spontane Pausen.

Die schönsten Stationen der Ringstraße

Þingvellir-Nationalpark (Westisland): Tektonische Platten, historische Parlamentsstätte und kristallklares Wasser – ein Pflichtprogramm gleich zu Beginn der Reise.

Geysir und Gullfoss: Die beiden bekanntesten Naturschauspiele Islands sind Teil des sogenannten „Goldenen Rings“ und liegen leicht von der Ringstraße erreichbar.

Skaftafell und Vatnajökull: Der größte Gletscher Europas dominiert den Süden Islands. Wanderungen auf das Eis oder durch die schwarzen Lavawüsten darunter sind unvergesslich.

Jökulsárlón – die Gletscherlagune: Eisberge treiben im tiefblauen Wasser, Robben tummeln sich auf dem Eis, der Horizont glitzert. Einer der meistfotografierten Orte Islands – und trotzdem überwältigend.

Mývatn (Nordisland): Vulkanlandschaften, brodelnde Schlammtöpfe, Pseudokrater und ein traumhafter See bilden ein einzigartiges Ensemble im Norden.

Westfjorde (Abstecher): Wer Zeit hat und Einsamkeit sucht, sollte einen Bogen in die Westfjorde einplanen – eine der abgelegensten und wildesten Regionen Islands.

Welcher Mietcamper passt zu Island?

Nicht jedes Fahrzeug eignet sich gleich gut für Island. Wichtig ist die Wahl des richtigen Fahrzeugtyps:

Campervan (VW Bus / kleiner Van)

Ideal für Paare oder Alleinreisende. Kompakt, günstig im Verbrauch und auf den meisten Straßen problemlos zu fahren. Schlafen und Kochen sind im Van integriert. Nachteil: weniger Komfort bei schlechtem Wetter.

Mittelgroßes Wohnmobil (5–6 Meter)

Das Allroundfahrzeug für Island-Reisen. Bietet Küche, Bad und Schlafbereich und ist dennoch wendig genug für Serpentinen und Schotterpisten. Empfehlenswert für Paare mit Komfortanspruch.

Großes Alkoven-Wohnmobil

Für Familien oder Gruppen bis 4–5 Personen. Bietet den meisten Platz, ist aber auf engen Ringstraßen-Abschnitten anspruchsvoller zu fahren.

4×4-Camper

Wer die Hochlandrouten (F-Straßen) befahren möchte, braucht zwingend ein zugelassenes 4×4-Fahrzeug. Diese Strecken sind nur im Sommer geöffnet und bieten Zugang zu den einsamsten Regionen Islands.

Einen detaillierten Preisvergleich für Mietcamper in Island und anderen Destinationen findest du auf Mietcamper-Vergleich.de.

Campingplätze in Island: Was du wissen musst

Island hat ein gut ausgebautes Netz an Campingplätzen, das fast entlang der gesamten Ringstraße verläuft. Die wichtigsten Infos:

Offizielles Camping-System: Island verfügt über den Camping Card, mit dem du an hunderten Plätzen gegen eine Jahresgebühr übernachten kannst. Für Reisen von 2–3 Wochen lohnt sich diese Karte erheblich.

Wildcampen: Seit einer Gesetzesänderung ist Wildcampen außerhalb ausgewiesener Flächen verboten. Halte dich an die Campingplätze – sie sind in Island meist günstig, gut ausgestattet und wunderschön gelegen.

Sanitäranlagen: Die meisten Campingplätze haben Duschen, Toiletten und Küchenzeilen. In abgelegenen Regionen kann die Ausstattung einfacher sein – plane entsprechend.

Öffnungszeiten: Die meisten offiziellen Campingplätze sind von Mai bis September geöffnet. Wintercamping ist möglich, aber nur erfahrenen Reisenden empfohlen.

Die beste Reisezeit für Island im Mietcamper

Sommer (Juni–August): Die beliebteste Reisezeit. Lange Tage (bis zur Mitternachtssonne), angenehme Temperaturen von 10–15 °C, alle Campingplätze geöffnet, F-Straßen befahrbar. Nachteil: hohe Nachfrage, frühzeitig buchen.

Frühling und Herbst (April–Mai, September–Oktober): Weniger Touristen, günstigere Preise, und im Herbst steigen die Chancen auf Polarlichter erheblich. Wetter ist unbeständiger, manche Campingplätze noch geschlossen.

Winter (November–März): Für Abenteuerlustige. Polarlichter fast jede klare Nacht möglich, schneebedeckte Landschaften von surrealer Schönheit. Aber: kurze Tage, Kälte, und viele Campingplätze geschlossen. Spezielle Winterausrüstung und ein beheizter Camper sind Pflicht.

Kosten: Was kostet eine Mietcamper-Reise durch Island?

Island ist kein günstiges Reiseland, aber mit dem Mietcamper lässt sich das Budget deutlich besser kontrollieren als mit Hotel und Restaurant. Eine grobe Übersicht für zwei Personen über 12 Tage:

  • Mietcamper: 1.200–2.500 € (je nach Fahrzeugtyp und Saison)
  • Kraftstoff: 300–500 € (Diesel, ca. 200–250 Liter auf der Ringstraße)
  • Campingplätze: 200–400 € (oder günstiger mit Camping Card)
  • Lebensmittel (selbst gekocht): 400–600 €
  • Aktivitäten & Eintritt: 200–400 €

Gesamtbudget: ca. 2.300–4.400 € für zwei Personen – deutlich günstiger als eine vergleichbare Hotel-Reise.

Vergleiche vor der Buchung unbedingt verschiedene Anbieter, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Auch für Island gilt: Wer frühzeitig bucht, spart oft 20–30 Prozent. Hilfreiche Vergleiche bietet auch das Portal Wohnmobil-Mieten.cc.

Wichtige Tipps für die Vorbereitung

Internationaler Führerschein: Für Staatsbürger der EU und Schweiz reicht der normale Führerschein. Nicht-EU-Bürger sollten einen internationalen Führerschein beantragen.

Vollkaskoversicherung mit Schotterstein-Schutz (SCDW): Island ist bekannt für fliegende Steine auf Schotterpisten. Unbedingt die Gravel Protection dazubuchen – sie deckt Steinschäden an Unterboden und Karosserie ab.

GPS und Offline-Karten: Auf dem Land ist Mobilfunkempfang oft schwach. Lade Offline-Karten vorab herunter (z. B. Maps.me oder Google Maps Offline).

Wetterfestigkeit einplanen: Island-Wetter kann sich innerhalb von Stunden dramatisch ändern. Warme, wasserdichte Kleidung ist Pflicht – auch im Sommer.

Früh buchen: Besonders in der Hochsaison (Juli/August) sind die besten Fahrzeuge schnell ausgebucht. Reserviere idealerweise 3–6 Monate im Voraus.

Fazit: Island im Mietcamper ist ein Erlebnis fürs Leben

Kaum ein Reiseformat passt so perfekt zu einem Reiseland wie der Mietcamper zu Island. Die Kombination aus maximaler Freiheit, atemberaubender Natur und der Möglichkeit, spontan dort zu bleiben, wo es am schönsten ist, macht jede Island-Reise im Camper zu einem unvergesslichen Abenteuer. Ob Gletscherlagune bei Sonnenuntergang, Polarlicht über dem Camper oder Frühstück mit Blick auf einen rauchenden Vulkan – Island hält Momente bereit, die sich in kein Hotelzimmer kaufen lassen.

Vergleiche jetzt die besten Angebote für deinen Mietcamper in Island und plane dein Abenteuer auf der Ringstraße.

 

Mit einem Wohnmobil zu Besuch bei Freunden im ganzen Land

Im Laufe des Lebens scheint es immer weniger Zeit zu geben, um gute Freunde zu besuchen. Viele Schulfreunde, Kollegen aus der Ausbildung oder Mitbewohner aus der Studenten-WG wohnen mittlerweile in alle Himmelsrichtungen verstreut. Ein Wiedersehen mit den Freunden von früher ist oft mit einer längeren Reise verbunden. Vor Ort steht dann meistens nur ein Hotel oder eine Pension als Unterkunft zur Verfügung. Damit es bei einem Besuch keine Probleme mit der Übernachtung gibt, ist ein Wohnmobil die perfekte Wahl. Außerdem können sich die Gäste jederzeit in ihr eigenes Quartier auf Rädern zurückziehen, um 100 Prozent Privatsphäre zu genießen. Zudem lohnt sich eine Tour mit dem Wohnmobil auch, um mehrere Freunde oder Bekannte in der Region zu besuchen.

Vorteile eines Wohnmobils auf einer Rundreise

Mit einem Wohnmobil sind die Reisenden rundum selbständig. Jederzeit kann die Reise beginnen und insbesondere fortgesetzt werden. Mit einem Modell in Standardmaßen ist zudem auch überall ausreichend Platz, um für eine Nacht oder länger zu bleiben. Allerdings sollte im öffentlichen Verkehr auf alle Verkehrszeichen geachtet werden. Nur ausgewiesene Parkplätze, die für das Parken freigegeben sind und für die kein Verbot für Wohnmobile besteht, sollten ausgewählt werden. Schließlich muss das Wohnmobil perfekt in die Ausmaße des Stellplatzes passen, um für mehrere Nächte dort parken zu dürfen. Wenn allerdings die Freunde, die besucht werden, ein eigenes Haus mit Grundstück zum Parken haben, sind diese Überlegungen nur für die An- und die Abreise von Interesse. Immerhin kann sich ein Besuch bei Freunden mit einer kleinen Rundreise in der Region verbinden lassen, sodass neben der Party zum Wiedersehen auch Museen, Sehenswürdigkeiten oder sogar ein Opernbesuch in einer Stadt auf der Reisestrecke für Freude sorgen werden. Jederzeit sind die Reisenden unabhängig und können über die Dauer und insbesondere den Ort des Aufenthalts selbst entscheiden. Vielleicht haben sich die freundschaftlichen Gefühle vergangener Tage sogar abgekühlt, sodass eine frühzeitige Abreise die beste Idee ist. Oder die Freundschaft blüht neu auf und der Besuch wird um ein paar Tage verlängert.

Wohnmobil als Alternative zu ausgebuchten Hotels

Im Hochsommer zur Ferienzeit sind in vielen Städten kurzfristig kaum noch freie Zimmer in Hotels oder Pensionen zu finden. Ein Wohnmobil bietet an 365 Tagen im Jahr einen relativ hohen Komfort. Statt der Minibar wird am Abend der Kühlschrank geöffnet, um zum Ausklang des Tages einen guten Tropfen zu genießen. Alle Freunde im Land lassen sich auf jeden Fall zum Wunschtermin besuchen.

Camping mit Handicap – kein Problem!

Campen löst ein Gefühl der Freiheit aus. Kein Massentourismus und keine Hotelburgen. Menschen mit Handicap benötigen jedoch barrierefreie Campingplätze. Es hat sich viel getan. Heute werden immer mehr Campingplätze für Menschen mit Handicap angeboten. So lässt es sich spontan und entspannt urlauben. Die Campingplätze, welche barrierefrei eingerichtet sind, bieten eine Vielzahl an individuellen Möglichkeiten, behindertengerechte Angebote für die Freizeit zu nutzen. Wichtig ist, den passenden Campingplatz mit der Ausstattung für barrierefreie Unterkünfte auszuwählen. Die barrierefreien Campingplätze sind geräumiger eingerichtet. Die ebenerdigen Bauten sind mit breiteren Fluren und Zimmern versehen. Der Wohnkomfort ist deutlich erhöht. Die Küche sowie das Badezimmer wurden auf die Bedürfnisse der Menschen mit Handicap eingerichtet. Dabei spielt die Anpassung an die Rollstuhlhöhe eine entscheidende Rolle. Im Küchenbereich wurden die Schränke sowie die gesamte Küchenzeile entsprechend der Höhe der Rollstühle ausgerichtet, damit ein leichter Zugang zu den Geräten und Schränken möglich ist.

Im Badezimmer ist der Zugang zur Toilette und Dusche barrierefrei. Entsprechend Haltegriffe wurden für das leichtere Nutzen angebracht. Die Waschbecken sowie die Spiegel hängen tiefer als in herkömmlichen gängigen Unterkünften. Auf einer barrierefreien Campinganlage ist der Zugang zu Restaurants und Bars sowie den öffentlichen Duschen und Toiletten leicht möglich. Die Türen in der Anlage wurden breiter gebaut. Somit sind alle wichtigen Zugänge barrierefrei gebaut. Auf den öffentlichen Parkplätzen befinden sich ausreichend Behindertenparkplätze, welche den Zugang zur Campinganlage erleichtern. Die Wege durch die Campinganlage sind entsprechend breiter und rollstuhlgeeignet gebaut. Die Freizeitmöglichkeiten vor Ort sind heute entsprechend den Bedürfnissen der Menschen mit Handicap angepasst. In großen Anlagen ist es möglich, eine Shuttlefahrgelegenheit zu nutzen. Zudem bieten die größeren Städte, welche barrierefreie Campingplätze anbieten, eine Vielzahl an interessanten Ausflugsmöglichkeiten. Ob Stadtrundfahren oder Museumsbesuche, die Liste der Ausflugsmöglichkeiten ist lange.

Naturliebhaber in abgeschiedener Gebieten als Freunde von Ausflügen in nahegelegenen Städten finden den passenden Campingplatz mit Handicap. Fahrradfreunde, welche mit ihrem Handbike unterwegs sein wollen, sollten darauf achten, dass angrenzend sich gut ausgebaute Wege befinden. In aller Regel lassen sich vom Norden bis zum Süden der Republik eine Vielzahl an passenden Campingplätzen mit gut ausgebauten Fahrradwegen über die verschiedenen Suchportale im Netz finden. Für das Urlauben direkt am Meer bietet an so manchen Stränden der DLRG Wasserrollstühle an. Freunde des Luxus-Campes dürfen sich auf barrierefreie Suiten freuen. Für jeden Geschmack findet sich die passende barrierefreie Lösung.

Welche Vorteile bietet ein Gerätezelt?

Planen Sie Ihren nächsten Campingurlaub? Dann dürfen Sie sich auf diesen Artikel freuen, welcher Ihnen eine klare Entscheidungshilfe gibt, wenn es darum geht, alle großen Gegenstände sicher und praktisch unterzustellen.

Ein Gerätezelt bietet die ideale und gleichzeitig komfortable Lösung, wenn zusätzlicher Stauraum benötigt wird. Es handelt sich dabei nicht um das Zelt, in dem geschlafen wird. Das Beistellzelt dient lediglich dazu, um einen Abstellraum bzw. eine Küche zu platzieren. Das Gerätezelt kann zudem als Duschzelt oder Fahrradunterbringung fungieren. All die Utensilien, welche in dieser Art von Zelt untergebracht werden, dienen neben der organisatorischen klaren Linien gleichzeitig als Schutz vor Wind und Wetter. Für welchen Zweck Sie tatsächlich ein Zelt dieser Art und Weise benutzen, bestimmen Sie letztlich selbst. Das Gerätezelt kann sehr einfach sein und je nach Bedarf etliche zusätzliche Funktionsmöglichkeiten besitzen.

Bei der Kaufentscheidung spielt in erster Linie der Zweck, für welchen das Zelt benötigt wird, eine Rolle. Wie oft verreisen Sie zum Campen? Wie komfortabel soll der Campingurlaub ausfallen. Soll sehr viel verstaut werden und Sie reisen öfter, lohnt sich auf jeden Fall ein komfortableres sowie voluminöseres Zelt aus einem sehr strapazierfähigen Material. Soll das Zelt nicht zu teuer sein, es wird lediglich für das Unterbringen zwei Fahrrädern benötigt, dann werden Sie sicherlich bei der Vielzahl von unterschiedlichen Zeltarten fündig. Achten Sie stets darauf, welche Breite und Höhere Ihr Zelt hat, damit Sie für Ihre Zwecke das passende Zelt aussuchen.

Grundsätzlich steht ein Gerätezelt für Funktionalität und somit für seine praktische Ausführungsweise. Unterschieden werden die Zelte trotzdem. Ein Gerätezelt für Fahrräder bzw. Campingmöbel benötigt andere Voraussetzungen wie ein Küchenzelt. Der Komfort eines Küchenzeltes reicht so weit, dass eine vollständige Küche eingerichtet werden kann. Die Küche zu separieren hat den Vorteil, dass Gerüche und die entstehende Feuchtigkeit nicht unmittelbar unter dem Vorzelt stattfindet. Es empfiehlt sich ein Gerätezelt mit einer guten Belüftung bzw. Fenstern zu verwenden. Das Duschzelt steht für Komfort, da der Dusch- und gar Toilettengang, unmittelbar direkt neben dem Zelt stattfinden kann.

Das Gerätezelt kann selbstverständlich jederzeit für den eigenen Garten genutzt werden. Wird das Zelt dauerhaft bzw. längere Zeit aufgestellt, empfiehlt sich die Verwendung von hochwertigem PVC. Für ein schnelles auf- und abbauen und nur punktuell genutztes Zelt kann auf Polyester zurückgegriffen werden. Grundsätzlich lassen sich alle Arten von Zelten relativ einfach nach der Bedienungsanleitung auf- und abbauen.

Chaos am Flughafen – Campen macht frei

Sommer 2022, die Schulferien starteten und der Koffer bliebt am Flughafen stehen. So mancher Urlauber wollte es vermutlich nicht glauben, doch es entsprach leider der Tatsache. Das Reisegepäck blieb am Flughafen stehen. Ein noch nie dagewesener Personalmangel sorgte nach den zwei vorausgegangenen Pandemiejahren für Chaos.

Lange Warteschlangen und der Ferienflieger ist weg

Die Urlauber mussten nicht nur stundenlang warten, bis sie endlich in ihrem Ferienflieger Platz nehmen konnten, unter Umständen konnten sie ihrem Flugzeug nur noch aus der Entfernung beim Start zuschauen. Doch nicht nur dieses Szenario spielte sich ab, so mancher Flug wurde von vornherein schlichtweg gestrichen.

2023 und ein Ende Sicht?

Der Blick in die Glaskugel würde mit Sicherheit keine klare Auskunft geben, wenn es darum geht, wie die Ferienzeit 2023 an den Flughäfen aussehen wird. Wer auf Nummer sicher gehen, steigt um und wird zum Camper. Die Sachen packen und einfach darauf losfahren, so lautet die unbekümmerte und kluge Devise. Unabhängig von chaotischen Situationen an den Flughäfen geht es entspannt in die Ferien.

Auf Abenteuerreise völlig Vogelfrei

Wer gerne plant, kann selbstverständlich seinen Campingplatz vorab buchen. Urlauber, welche sich auf eine abenteuerliche Reise ohne festgesteckte Ziele bewegen möchte, lässt sich vom Wetter und von der Laune quer durch so manches Land und Europa leiten. Campen macht frei und völlig unabhängig. Es sind drei Tage Regenwetter angekündigt? Kein Problem, dann geht es mit dem Wohnmobil ein paar Stunden Autofahrt in Richtung Sonne weiter.

Ein Wohnmobil mieten oder kaufen?

Selbstverständlich kann ein Wohnmobil gemietet werden. Der Ansturm ist größer geworden. Es lohnt sich durchaus, rechtzeitig seinen Lieblingscamper zu buchen. So mancher hat sich schon einen eigenen Camper während der Coronazeit zugelegt. Die Unabhängigkeit, von Ort zu Ort zu reisen, erfreut sich wachsender Beliebtheit. Das Mieten eines Campingmobils ist eine clevere und unkomplizierte Angelegenheit und der Koffer bleibt garantiert nicht stehen!

Wohnmobil-Rundreise durch Oberbayern

Eine Rundreise entlang der Deutschen Alpenstraße bietet die Möglichkeit, viele unterschiedliche Eindrücke in relativ kurzer Zeit gewinnen zu können. Darüber hinaus ist die Reise per Wohnmobil kostengünstig und ziemlich komfortabel. Eine Rundreise durch Oberbayern führt durch die schönsten Gegenden Deutschlands. Die Wohnmobil-Rundreise startet ab München und führt durch ganz Oberbayern. Dabei dürfen natürlich der Chiemsee, Neuschwanstein, der Bodensee, Tegernsee und Königssee nicht fehlen. Neben der atemberaubenden Naturkulisse gibt es jede Menge weltberühmte Sehenswürdigkeiten wie die Königsschlösser zu besichtigen. Natürlich dürfen auch die kulinarischen Genüsse Bayerns nicht fehlen. Egal, ob in einem kleinen Gasthof am See oder örtlich eingekauft und selbst zubereitet, lässt die Kulinarik Oberbayerns nichts zu wünschen übrig.

Was macht eine Wohnmobil-Rundreise so komfortabel?

Die Wohnmobile bieten bequeme Schlafmöglichkeiten und sind mit allem notwendigen Hausrat ausgestattet. Der Küchenteil verfügt über eine Kochstelle und einen Kühlschrank. Obwohl nur wenig Platz ist, bietet ein Wohnmobil ausreichend Stauraum, auch für die Kleidung. Das Bad besteht aus einer Toilette und einer Dusche. Wohnmobile lassen sich leicht parken. Pausen können natürlich auch am schönen Chiemsee, inmitten der herrlichen bayerischen Landschaft eingelegt werden. Als Parkplatz bietet sich ein Stellplatz direkt am See oder ein 5-Sterne-Campingplatz an. Das Bayerische Meer darf natürlich auf der Liste der Sehenswürdigkeiten nicht fehlen.

Welche Highlights gibt es entlang der Strecke?

Das kommt natürlich ganz auf die gewählte Route an. Eine der beliebtesten ist die deutsche Alpenstraße , denn entlang dieser liegen die bayerischen Königsschlösser sowie die landschaftlich schönsten Gegenden Deutschlands wie dem Königssee. Dabei handelt es sich um einen Gebirgssee im Berchtesgadener Land. Fjordähnlich beeindruckt er durch bewaldete, hohe Berghänge und glasklares Wasser. Der sauberste See Deutschlands, der Tegernsee gilt als eines der bekanntesten Naturschutzgebiete Deutschlands. Neuschwanstein bietet neben dem Schloss zahlreiche Möglichkeiten, die Natur zu erkunden. Oberbayern ist durchzogen von zahlreichen Gewässern. Das Allgäu wird meistens als eigene Region wahrgenommen. Das liegt daran, dass häufig eine Mischung aus bayerischem mit schwäbischem Dialekt gesprochen wird. Der Bodensee grenzt an Deutschland, Österreich und die Schweiz und wird dementsprechend frequentiert.

Was haben Küche und Keller zu bieten?

Ab München erwartet Sie auch eine kulinarische Reise. Im Allgäu erwarten Sie Speckknödel, Kässspatzen, Brennter, Krautkrapfen und Flädlesuppe mit Bodenseeweinen als Begleitung. Birnenbrot ist eine Allgäuer Spezialität, die vor allem zu Weihnachten sehr beliebt ist. Am Chiemsee ist der Steckerlfisch das kulinarische Highlight. Am Bodensee sind es Fechtl, Hecht, Barsch, Zander und Weißfisch werden in allen möglichen Formen wie gebraten, gebacken, frittiert, etc. angeboten.

Welche Erlebnisse bietet die Rundreise mit dem Wohnmobil noch?

Die Reise entlang der deutschen Alpenstraße bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern, Skaten, Ski fahren, Snowboarden sowie Radfahren. Die verschiedenen Seen erlauben die unterschiedlichsten Wassersportarten wie Schwimmen, Tauchen, Surfen, Kiten, etc. Reiten und Paragleiten sind natürlich ebenso möglich.

Camping am Neusiedler See

Der Neusiedler See ist einer der größten Steppenseen in Europa und bekannt für seine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt, seinen ausgeprägten Schilfgürtel, seine geringe Wassertiefe und sein mildes, vom Wind geprägtes Klima. Der See liegt zu überwiegenden Teilen auf österreichischem Staatsgebiet, der ungarische Anteil ist etwas mehr als ein Viertel der Gesamtfläche von 320 km². Aufgrund seiner Einzigartigkeit gibt es große Bemühungen, viele Naturjuwele rund um See für zu erhalten. Nationalparks sowohl auf österreichischer als auch auf ungarischer Seite sind Zeugnisse dieser Bemühungen und beliebte Ausflugs- und Urlaubsziele. Nicht zuletzt wegen des angenehmen pannonischen Klimas und die im mitteleuropäischen Vergleich sehr hohe Anzahl an Sonnentagen ist die Region um den Neusiedler See zu einer beliebten Destination für Campingurlaub geworden.

Rund um den Neusiedler See gibt es viele Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen und unverwechselbaren Campingurlaub. Der größte und bekannteste Campingplatz ist die Anlage „Strandcamping“ in Podersdorf am See, am Ostufer des Neusiedler Sees in unmittelbarer Nähe zum Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel gelegen. Podersdorf ist bei Wassersportlern äußerst beliebt und gilt als mitteleuropäisches Mekka für Wind- und Kitesurfer. Seit 1998 war Podersdorf viele Jahre lang Ausrichtergemeinde des großen internationalen Surfweltcups in den ersten Maitagen, die benachbarte Bezirkshauptstadt Neusiedl am See hat die Ausrichtung dieses Events im Jahr 2017 übernommen. Auch das Westufer hält bekannte Campinganlagen bereit. Die Anlagen in Breitenbrunn, Oggau und Rust sind zwar nicht so groß wie jene Podersdorf gelten jedoch als ebenso attraktiv und charmant. Andere Windbedingungen als am Ostufer sorgen dafür, dass sich am Westufer weniger der Surf- als vielmehr der Segelsport durchgesetzt hat. Charakteristisch für alle Campingdestinationen rund um den Neusiedler See ist ihre Lage in Mitten von Weinreben und umgeben von typischen Weinbauernhöfen und Wein- und Imbissstuben, sogenannten Buschenschanken. Für viele Urlaubende ist dies ein Hauptgrund, dass es nicht bei einem Campingurlaub in der Region Neusiedler See bleibt, sondern diese Destination immer wieder gerne für entspannte und abwechslungsreiche Campingtage auserkoren wird.

Kochen beim Campen: Omnia-Backofen und Gasgrill

Wer mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen unterwegs ist, muss nicht immer in ein Restaurant einkehren, sondern kann sich selbst auf dem Campingplatz versorgen. Der Omnia-Backofen und ein Gasgrill bieten viele Möglichkeiten, leckere Gerichte zu zaubern. Das spart nicht nur Geld, sondern macht jede Menge Spaß!

Der Herd wird zum Ofen mit dem Omnia

In den letzten Jahren hat der aus Schweden kommende Omnia-Backofen zunehmend an Beliebtheit gewonnen. Kein Wunder, kann man so doch den Gasherd im Wohnmobil ganz einfach in einen kleinen Backofen umfunktionieren und selbst auf einem mobilen Gaskocher oder einer anderen Wärmequelle ist er ohne Probleme zu verwenden. Der runde Omnia-Backofen besteht aus drei Teilen – Schale, Form und Deckel müssen stets zusammen verwendet werden und funktionieren dann nach dem Prinzip der Unter- und Oberhitze. Für beste Ergebnisse können Sie zusätzlich eine Silikoneinlage verwenden.
Ob Sie morgens Brötchen aufbacken, am Nachmittag einen leckeren Rührkuchen zubereiten oder abends Lust auf ein herzhaftes Ofengericht haben, der Omnia-Backofen ist bei allem ein guter Begleiter. Brötchen werden knusprig, hierzu bietet sich das optionale Aufbackgitter an. Selbst frisches Brot lässt sich in dem kleinen Ofen backen. Aufläufe gelingen bestens, egal, ob Sie die vegetarische Variante bevorzugen oder lieber Fleisch in Ihren leckeren Ofengerichten essen. Wenn Sie im Omnia-Backofen eine typisch italienische Calzone zubereiten, zieht schnell ein appetitanregender Duft über den Campingplatz. Nach dem Gebrauch ist er einfach zu reinigen und leicht zu verstauen.

Heute Abend wird gegrillt

Sie lieben es, zu grillen und haben gegen ein leckeres Stück Fleisch vom Rost nichts einzuwenden? Zwar sind auf vielen Campingplätzen aus Brandschutzgründen Holzkohlegrills nicht erlaubt, die Verwendung eines Gasgrills ist aber meistens möglich. Zudem ist gerade auf Reisen solch ein Grill praktisch, da er wenig Platz wegnimmt und nach Gebrauch schnell wieder sauber ist. Mittels einer kleinen Gaskartusche, die ganz einfach angeschlossen wird, ist ein Gasgrill in wenigen Minuten einsatzbereit und das Grillvergnügen kann starten. Ob Steaks, Würstchen oder Fleischspieße – auf dem kleinen Grill gelingen die unterschiedlichsten Speisen und bei vielen Modellen besteht die Möglichkeit, entweder direkt auf dem Rost oder auf einer beschichteten Platte zu grillen. Auch empfindliches Gargut wie Fisch oder verschiedene Gemüsesorten können so problemlos zubereitet werden, Brot als Beilage kann vorher im Omnia gebacken werden. Zum Nachtisch können Sie Obst wie Bananen oder Pfirsiche grillen. Also nichts wie ran an den Gasgrill!

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