Frankreich mit dem Wohnmobil: Provence, Atlantikküste und die schönsten Roadtrip-Routen

Kaum ein Land ist so konsequent auf Wohnmobilreisende eingestellt wie Frankreich. Mit über 8.000 offiziellen Campingplätzen und mehr als 4.000 sogenannten Aires de Camping-Car – speziellen, oft kostenlosen Wohnmobilstellplätzen – besitzt die „Grande Nation“ die größte und großzügigste Camperkultur Europas. Dazu kommt eine landschaftliche Vielfalt, die ihresgleichen sucht: schroffe Atlantikklippen, duftende Lavendelfelder, mittelalterliche Dörfer und Alpenpässe – alles erreichbar innerhalb eines Tages Fahrt von Deutschland aus. Dieser Ratgeber zeigt die schönsten Routen und gibt praktische Tipps für den Frankreich-Roadtrip im Wohnmobil.

Warum Frankreich das ideale Wohnmobil-Reiseland ist

Anders als in vielen südeuropäischen Ländern ist Camping in Frankreich tief in der Reisekultur verwurzelt – das Land geht deutlich großzügiger mit dem Thema Übernachtung im Wohnmobil um als etwa Italien. Über 1.120 der Aires de Camping-Car sind sogar komplett kostenfrei nutzbar und ermöglichen spontane Stopps direkt an Schlössern der Loire, in malerischen Dörfern oder unmittelbar am Atlantik.

Die Straßeninfrastruktur ist ebenfalls hervorragend: Die Autobahnen (Autoroutes) sind in exzellentem Zustand, allerdings mautpflichtig – Wohnmobile werden dabei meist der höheren Tarifklasse (Kategorie 2) zugeordnet. Die kostenlosen Nationalstraßen (N-Straßen) sind gut gepflegt und ideal für entspanntes Reisen, während die schmaleren Départementstraßen (D-Straßen) zu den schönsten, aber langsameren Strecken durch kleine Dörfer führen.

Route 1: Die Provence – Lavendel, Wein und mediterranes Licht

Die Provence-Alpes-Côte d’Azur gehört zu den klassischen Wohnmobil-Reisezielen Frankreichs, mit über 800 Campingplätzen in der Region. Von Ende Juni bis Anfang August verwandelt sich das Plateau de Valensole in ein violettes Lavendelmeer – ein Naturschauspiel, das jährlich Fotografen und Reisende aus aller Welt anzieht.

Eine klassische Route führt von Avignon (der „Stadt der Päpste“ mit dem imposanten Papstpalast) über Arles – UNESCO-Weltkulturerbe und Wirkungsstätte von Vincent van Gogh, der hier rund 300 Gemälde schuf – weiter ins Naturschutzgebiet der Camargue mit ihren wilden weißen Pferden und rosa Flamingos bis nach Saintes-Maries-de-la-Mer direkt am Mittelmeer.

Ein weiteres Highlight der Region ist der Gorges du Verdon – ein 25 Kilometer langer Canyon mit bis zu 700 Metern Tiefblick und einem türkisfarbenen Fluss, oft als „Grand Canyon Europas“ bezeichnet. Am Lac de Sainte-Croix gibt es sogar kostenfreie Ver- und Entsorgungsstationen für Wohnmobile.

Camper-Tipp: Zur Hochsaison der Lavendelblüte sind die Straßen entlang der Felder oft stark befahren – niemals direkt am Straßenrand parken, um den Verkehr nicht zu behindern. Beste Reisezeit für die Provence: Juni bis September, wenn es kaum regnet und die Temperaturen bis 30 Grad erreichen können.

Route 2: Die Atlantikküste – Wind, Wellen und Weite

Die französische Atlantikküste hat sich in den letzten Jahren zu einer der beliebtesten Wohnmobil-Regionen entwickelt. Die klassische Route führt von Guérande bis Biarritz – rund 650 Kilometer, für die man sich mit Stopps entlang der Strecke am besten zwei bis drei Wochen Zeit nimmt.

Die Reise beginnt oft in La Baule mit einer der schönsten Buchten der Welt, gesäumt von eleganten Villen zwischen Pinienwäldern. Weiter geht es über die maritime Hafenstadt Saint-Nazaire zur Île de Noirmoutier mit der berühmten Gezeitenstraße Passage du Gois, die nur bei Ebbe befahrbar ist. Im Süden lockt die Dune du Pilat bei Bordeaux – Europas höchste Wanderdüne, die 106 Meter über den Atlantik ragt, mit einem ausgewiesenen Großparkplatz für Camper und spektakulären, kostenlosen Sonnenuntergängen.

Das Baskenland rund um Biarritz bildet den krönenden Abschluss – mit einer eigenständigen Kultur, exzellenter Küche und einer der besten Surf-Szenen Europas.

Camper-Tipp: Für Familien mit Kindern eignen sich besonders die ruhigeren Küstenabschnitte nördlich von La Rochelle, während erfahrene Surfer und Nachtschwärmer eher Richtung Biarritz und Hossegor ziehen.

Route 3: Die Bretagne – Wilde Klippen und keltisches Erbe

Die Bretagne ist nach der Côte d’Azur das zweitbeliebteste Reiseziel Frankreichs – und für Wohnmobilreisende ein Fest der rauen, ursprünglichen Küstenlandschaft. Highlights sind die Festungsstadt Saint-Malo mit ihren massiven, vom Wasser umspülten Stadtmauern, das Kloster Mont-Saint-Michel – Frankreichs meistbesuchte Sehenswürdigkeit – und das Cap Fréhel mit seinen leuchtend roten und orangefarbenen Felsformationen.

Auch die prähistorischen Steinreihen von Carnac gehören zum Pflichtprogramm für alle, die sich für die keltische Geschichte der Region interessieren.

Route 4: Die Route Napoléon durch die Alpen

Für alle, die statt Küste lieber Berge suchen: Die Route Napoléon führt auf rund 350 Kilometern von Grenoble über Sisteron, Digne-les-Bains und Castellane bis nach Cannes – benannt nach dem historischen Marsch Napoleons nach seiner Rückkehr aus dem Exil auf Elba. Highlights sind die Zitadelle von Sisteron, das „Tor zur Provence“, und Digne-les-Bains, die selbsternannte „Hauptstadt des Lavendels“ mit eigenen Thermalbädern.

Geheimtipps abseits der Touristenmassen

Wer weniger überlaufene Orte sucht, findet in Frankreich zahlreiche Alternativen: das Klippendorf Étretat in der Normandie mit seinen imposanten weißen Kreidefelsen, der ruhige Süd-Luberon in der Provence abseits der bekannten Lavendelfelder, das mittelalterliche Belcastel im Aveyron, oder das Fachwerkstädtchen Saverne im Elsass mit seiner Lage direkt am Rhein-Marne-Kanal.

Praktische Tipps für den Frankreich-Roadtrip

Maut und Bezahlung: Autobahnmauten lassen sich mit Kreditkarte, Bargeld oder per Telepéage-Gerät bezahlen – letzteres ermöglicht die automatische Schrankenöffnung ohne Wartezeit an den Mautstationen.

Warnaufkleber für schwere Fahrzeuge: Wohnmobile über 3,5 Tonnen benötigen in Frankreich vorgeschriebene „Toter-Winkel“-Warnaufkleber, die gut sichtbar an beiden Seiten und am Heck angebracht werden müssen – besonders relevant beim Fahren in Städten.

Gasanschlüsse: Französische Gasflaschen und Anschlusssysteme unterscheiden sich von den deutschen. Ein europäischer Adapter für die eigene Gasflasche ist dringend empfehlenswert.

Fahrzeuggröße planen: Für die Atlantikküste und die Loire-Schlösser eignen sich auch große Wohnmobile, für die engen Straßen der Provence, historische Stadtzentren und die Côte d’Azur empfiehlt sich dagegen ein Kastenwagen oder Teilintegrierter unter 6,5 Metern Länge.

Übernachtungskosten: Kommunale Campingplätze (campings municipaux) sind oft einfach, aber unschlagbar günstig – teils schon ab 6 Euro pro Nacht plus Strom. Private 4- bis 5-Sterne-Resorts an der Côte d’Azur können in der Hochsaison dagegen 50 bis 60 Euro pro Nacht kosten. Mit der CampingCard ACSI sinken die Preise in der Vor- und Nachsaison auf rund 20 Euro.

Mietwohnmobil in Frankreich buchen

Wer kein eigenes Wohnmobil besitzt, findet Abholstationen in nahezu allen größeren französischen Städten – Paris, Marseille, Bordeaux, Nizza – sowie an vielen deutschen Standorten, von wo aus die Reise direkt nach Frankreich starten kann. Aktuelle Mietangebote und Preisvergleiche für Wohnmobile in Frankreich findest du auf Mietcamper-Vergleich.de. Wer die Anreise mit dem eigenen Auto plant und einen zusätzlichen Mietwagen vor Ort benötigt, findet auf Mietwagen-Vergleich.cc passende Angebote.

Fazit: Frankreich bleibt der Klassiker unter den Wohnmobil-Reisezielen

Ob Lavendelfelder in der Provence, wilde Küsten der Bretagne, endlose Strände am Atlantik oder Alpenpässe auf den Spuren Napoleons – Frankreich vereint landschaftliche Vielfalt mit einer Camperinfrastruktur, die europaweit ihresgleichen sucht. Wer die richtige Route für seinen Reisestil wählt und die praktischen Grundregeln beachtet, erlebt einen der entspanntesten und zugleich abwechslungsreichsten Wohnmobil-Urlaube Europas.

Redaktionell erstellter Artikel. Preisangaben und Streckendaten sind Richtwerte (Stand Juni/Juli 2026). Alle externen Links wurden sorgfältig ausgewählt.

Entlang der Deutschen Alpenstrasse (7 Tage)

Mit dem Wohnmobil können Sie die malerischsten Ecken Deutschlands erkunden. Die Deutsche Alpenstrasse in Bayern, die von Lindau nach München führt, ist eine imposante Strecke, die Deinen Atem während jeder Etappe rauben wird. Verschlungene Straßen, die sich entlang zahlreicher Sehenswürdigkeiten schlängeln, präsentieren das romantische Voralpenland innerhalb einer Woche.

Tag 1
Die Reise für den Camper beginnt in Lindau am Bodensee und führt über Lindenberg im Westallgäu nach Wertach, der am höchsten gelegenen Marktgemeinde in Deutschland.
Tag 2
Nun führt es Sie 75 Kilometer nach Oberammergau über Füssen und die Region Pfaffenwinkel. Auf diesem Abschnitt sollten sich Camper nicht das märchenhafte Schloss Neuschwanstein oder die entlegenen Ecken des Pfaffenwinkel mit Mooren und Seen entgehen lassen.
Tag 3
Der Walchsensee ist das nächste Ziel mit dem Wohnmobil. Zuerst erreichen Sie Oberau und von hier wird ein spektakulärer Blick auf die Zugspitze und die Alpen gewährt, danach geht es von Garmisch-Partenkirchen zum Fuß des Herzogstand, der direkt am Walchensee liegt.
Tag 4
Vom Walchensee aus sind es etwa 120 Kilometer nach Bayrischzell, einem der beliebtesten Luftkurorte in Deutschland. Davor passieren Sie die Ausflugsziele Bad Tölz und den Tegernsee, die zum Entspannen einladen.
Tag 5
Am fünften Tag fahren sie durch das Inntal und den Chiemgau mit dem namensgebenden Chiemsee, der mit seinen zwei Inseln begeistert. Das Schloss Herrenchiemsee auf der gleichnamigen Inseln und die Fraueninsel mit der zugehörigen Abtei der  Benediktinerinnen sind eine interessante Abwechslung zur Natur der Alpenregion. Anschließend rasten sie in Oberwössen.
Tag 6
Von Oberwössen fahren Sie durch die Berchtesgadener Alpen in Richtung Berchtesgardener Land und der Stadt Berchtesgarden. Highlights dieser Etappe sind die romantische Weißbachschlucht, Bad Reichenhall und der Königssee, der die bekannte Wallfahrtskirche St. Bartholomä beherbergt.
Tag 7
Der letzte Tag der Reise führt etwa 160 Kilometer auf der A8 von Berchtesgarden nach München, der Landeshauptstadt Bayerns.

Island kompakt – 8 Tage zwischen Feuer und Eis

Auf einer Rundreise mit dem Wohnmobil können Sie Island als eine einzigartige Landschaft aus Vulkanen und Gletschern, Wasserfällen und Geysiren entdecken.

Entfernung: ca. 1600 km
Höhepunkte: Reykjavik – Grabrok – Vatnajökull – Eyjafjallajökull – Geysir-Thermalgebiet

1. Tag: Reykjavik
Individuelle Anreise. Hier erwartet Sie Ihr Camper. Genießen Sie zur Einstimmung ein entspannendes Bad in der berühmten Blauen Lagune. Übernachtung im Raum Reykjavik.

2. Tag: Reykjavik – Borgarnes (ca. 80 km, Dauer 1 Std. 10 Min.)
Besuchen Sie Deildartunguhver, die ergiebigste Heißwasserquelle von Island und die Kirche von Reykholt. Staunen Sie über die Lavawasserfälle Hraunfossar und Barnafoss mit ihrem türkisfarbenen Wasser. Übernachtung im Borgafjördurgebiet.

3. Tag: Borganes – Akureyri (ca. 320 km, Dauer 4 Std.)
Beginnen Sie mit einem Bummel in Borganes. Fahren Sie weiter zum grandiosen Ausblick des Grabrokkraters. Versäumen Sie nicht das Museum Glaumbaer, einen Torfhof aus dem 19. Jahrhundert, zu besichtigen. Übernachtung in Region Akureyi.

4. Tag: Akureyri – Egilsstadir (ca. 270 km, Dauer 3 Std. 15 Min)
Erleben Sie den bekanntesten Wasserfall Islands, den Godafoss. Unternehmen Sie eine Wanderung zum Myvatn-See und dem Wasserfall Dettifoss, dem wasserreichsten in Europa. Fahren Sie weiter in die Ostfjorde. Übernachtung in Region Egilsstadir.

5. Tag: Egilsstadir – Kirkjubaejarklaustur (ca. 440 km, Dauer 5 Std. 20 Min)
Ihr Wohnmobil bringt Sie heute zu Europas größtem Gletscher, dem Vatnajökull. Am Nachmittag erreichen Sie die treibenden Eisberge der Gletscherlagune Jökulsarlon, sowie den Nationalpark Skaftafell. Übernachtung in Region Kirkjubaejarklaustur.

6. Tag: Kirkjubaejarklaustur – Geysir-Thermalgebiet (ca. 250 km, Dauer 3 Std.)
Fahren Sie mit Ihrem Camper zum Skaftafell Nationalpark mit dem Wasserfall Svartifoss. Entdecken Sie das Vulkangebiet des Eyjafjallajökull und die Wasserfälle Systrafoss, sowie Seljalandsfoss. Übernachtung bei Haukadalur.

7. Tag: Geysir-Thermalgebiet – Reykjavik (ca. 130 km, Dauer 1 Std. 45 Min.)
Nach der Besichtigung des Wasserfalls Gullfoss, dem Geysir-Thermalgebiet und der Springquelle Strokkur erreichen Sie wieder Reykjavik. Übernachtung Raum Reykjavik.

8. Tag:
Abgabe des Wohnmobils. Individuelle Rückreise.

Alaska & Yukon Highlights ab/bis Anchorage – 14 Tage

Kanada, das Gebiet des Yukon und Alaska – mit einem Wohnmobil werden Träume wahr. Erleben Sie zwei Wochen lang unvergessliche Momente und bleibende Eindrücke während der Fahrt im luxuriösen Camper durch unberührte und grandiose Natur auf 3.600 Kilometern Wegstrecke

1. Tag
Von Whitehorse über den „Klondike Highway“ mit der höchsten Erhebung „White Pass“ nach Skagway und anschließende Überfahrt nach Haines.

2. Tag
Start in Haines über den „Haines Highway“ in das Territorium Yukon zum „Kluane Nationalpark“ mit einem großen zusammenhängendem Gletschergebiet

3. Tag
Der „Alaska Highway“ mit seinen überwältigenden Naturansichten führt Sie entlang des“ Klunes Lake“ vorbei zum „Tetlin National Wildlife Refuge

4. Tag
Über den „Tok Cut-Off Highway,“ nach „Wrangel St. Elias Mountains Nationalpark“ und Wassila

5. Tag
Der „Glenn Highway“ führt Sie weiter nach Seward mit dem interessanten „Sea Life Center“

6. Tag
Nach einem Bootsausflug in den „Kenai Fjords Nationalpark“ bei Seward weiter nach Anchorage

7. Tag
Ein spannender Tagesaufenthalt in Anchorage.

8. Tag
Weiter über den „George Parks Highway“ zum „Denali State Park„.

9. Tag
Tagesausflug im „Denali National Park“ zum Beobachten von Wölfen, Bären, Karibus und Elchen.

10. Tag
Weiterfahrt über die Goldgräber Niederlassung Ester nach Fairbanks

11. Tag
Von Fairbanks weiter über North Pole nach Tok.

12. Tag
Über den „Top of the World Highway“ nach Dawson City über den höchsten Grenzübergang von Kanada in die USA.

13. Tag
Tagesaufenthalt in der alten Goldgräberstadt Dawson City beim berühmten Klondike.

14. Tag
Der „Klondike Highway“ führt zurück Sie nach Whitehorse.

Rundreise durch Schottland (8 Tage)

Schottland zeichnet sich nicht nur durch seine atemberaubende Landschaft, sondern auch durch seine interessante Kultur aus. Aus diesem Grund verirren sich jedes Jahr zahlreiche Touristen in dieses Land. Großer Beliebtheit erfreuen sich in diesem Kontext vor allem Rundreisen mit dem Wohnmobil. Auf diese Weise haben Sie die Möglichkeit, die Region und ihre Städte in aller Ruhe und auf eigene Faust zu erkunden. Wenn Sie sich für folgende Route entscheiden, statten Sie den schönsten Regionen und imposantesten Orten Schottlands einen Besuch ab.

Tag 1: Am ersten Tag erfolgt die Ankunft in Edinburgh – diese Stadt stellt auch den Ausgangspunkt Ihrer Reise dar. Nach Glasgow handelt es sich hierbei um die zweitgrößte Metropole Schottlands. Der Ort selbst ist an der Ostküste gelegen und erlaubt vom Burgberg aus einen schönen Ausblick auf die Umgebung. Einen Besuch sollten Sie unbedingt der Altstadt und dem Stadtteil Newtown abstatten – diese sind nämlich Teil des Weltkulturerbes.

Tag 2: Von Edinburgh aus geht es mit dem Camper direkt nach Glasgow. Die Stadt steuern Sie am besten über die M8 oder M9 an, wobei Sie an die 110 km zurücklegen müssen. Sehenswert ist in der Metropole mit 600.000 Einwohnern der rot asphaltierte George Square, welcher auch eines der Herzstücke der UNESCO-Musikstadt darstellt.

Tag 3: Von Glasgow aus steuern Sie über Loch-Lomond-and-the-Trossachs-Nationalpark und das Inveraray Castle Fort William an. Mit ihren 10.000 Einwohnern stellt dieser Ort die größte Stadt der westlichen Highlands dar. Diese ist nahe dem Loch Linnhe, der längsten Meeresbucht des Landes, sowie unweit des Ben Nevis, bei dem es sich um den höchsten Berg Großbritanniens handelt, gelegen. Aus diesem Grund ist die Kleinstadt ein wahrer Touristenmagnet für Camper.

Tag 4: Am vierten Tag sollten Sie von Fort William aus mit Ihrem Wohnmobil einen Tagesausflug zur Isle of Sky einplanen. Hierbei handelt es sich nicht nur um die größte, sondern auch um die schönste Insel der Hebriden. Um das abwechslungsreiche Landschaftsbild kennenzulernen, machen Sie einfach eine Rundfahrt über Broadford. Die Übernachtung erfolgt in Fort William.

Tag 5: Nun reisen Sie in die idyllische Kleinstadt Grantown-on-Spey. Die Fahrt erfolgt über Iverness, wo sich auch das bekannte Inverness-Castle von Schottland befindet – dieses ist auf jeden Fall eine Besichtigung wert.

Tag 6: Ihr nächstes Reiseziel stellen die Cairngorm Mountains dar. Diese erreichen Sie mit Ihrem Wohnmobil über den Cairngorm-Nationalpark. Dort können Sie eine unberührte Landschaft bestaunen. Gleichzeitig ist Ihnen ein Abstecher ins Cawdor Castle zu empfehlen – in diesem erwarten Sie malerisch gestaltete Gartenanlagen. Eine empfehlenswerte Übernachtungsmöglichkeit finden Camper im Grantown-on-Spey Caravan Park.

Tag 7: Am letzten Tag machen Sie sich auf den Weg nach Edinburgh. Die Tagesreise führt Sie dabei auch nach Tomintoul, das höchstgelegenste Dorf Schottlands. In diesem können Sie unter anderem der berühmte Whiskey Destillerie „Tomintoul“ sowie dem Balmoral Castle einen Besuch abstatten.

Die Strecke, welche Sie während der Rundreise zurücklegen, beträgt 1.200 km. Idealerweise verbringen Sie Ihren Urlaub in den Monaten von Mai bis September in Schottland – während dieser Zeit können Sie mit angenehmen Temperaturen und vergleichsweise wenig Niederschlag rechnen.

Rundtour Florida / Miami (15 Tage)

1. Tag: Von Miami/Fort Lauderdale nach Key West (etwa 300 km)
Nach der Wohnmobil-Übernahme fahren Sie auf dem Highway 1 über die Florida Keys bis zur Südspitze der USA.

2. Tag: Ein Tag Key West
Schnorcheln Sie an einem der schönsten Riffen der Welt und genießen Sie die Sundowner-Party am Mallory Sqaure. Übernachtungsmöglichkeit: Bahia Honda State Park

3. Tag: Fahrt zum Everglades Nationalpark (etwa 255 km)
Bestaunen Sie wilde Aligatoren und machen Sie einen Ausflug mit dem Airboat. Tipp zur Übernachtung: Flamingo Campground.

4. Tag: Fahrt nach Naples (etwa 220 km)
Mit dem Wohnmobil Richtung Westküste nach Naples am Golf von Mexiko. Tipp zur Übernachtung: Marco Island KOA Campground.

5. Tag: Ein Tag in Naples
Genießen Sie den Tag im sehenswerten Ort. Geschäfte, Restaurants sowie der Fishing Pier laden zu einem Besuch ein.

6. Tag: Von Naples nach Sarasota (etwa 170 km)
Hier lohnt sich ein Ansflug nach Captiva und Sanibel Island. Tipp zur Übernachtung: Oscar Scherer State Park.

7. Tag: Fahrt nach Crystal River (etwa 215 km)
Besuchen Sie in Homosassa Springs die „Nature World„. Übernachtungsmöglichkeit: Rainbow Springs State Park.

8. Tag: Fahrt nach St. Augustine (etwa 210 km).
Mit Ihrem Camper kommen Sie zur ältesten Stadt der USA .  Übernachtungsmöglichkeit: Anastasia State Park

9. Tag: Fahrt nach Orlando (etwa 175 km)
Die Route führt über Daytona Beach mit seinem spektakulären Sandstrand. Übernachtungsmöglichkeit: Kissimmee KOA

10./11. Tag: Aufenthalt Orlando
Erleben Sie die vielfältigen Erlebnisparks und Attraktionen.

12. Tag: Fahrt nach Cocoa Beach (etwa 100 km).
Auf dem Weg sollten Sie einen Besuch im Kennedy Space Center, Cape Canaveral einplanen. Übernachtungsmöglichkeit: Sebastian Inlet State Park.

13. Tag: Lake Okeechobee (etwa160 km)
Über Vero Beach erreichen Sie den größten Süßwassersee in Florida. Übernachtungsmöglichkeit: Okeechobee KOA.

14. Tag: Fort Lauderdale (etwa 170 Km)
Baden oder Shoppen in Fort Lauderdale oder ein Abstecher nach Miami

15. Tag: Camper-Abgabe

Rundreise durch Irland (8 Tage)

Wer die Naturschönheiten und kulturellen Höhepunkte der „grünen Insel“ individuell erleben möchte, plant von Mai bis September eine Tour mit dem Wohnmobil in Irland ein. Die reiche Vielfalt des Landes offenbart sich auf dieser Route:

1. Tag – Anreise: Nach der Übernahme des Wohnmobils lockt die irische Hauptstadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Parken Sie den Camper und erkunden Sie die Highlights der Metropole per pedes: Trinity College, St. Patrick’s Cathedral, Dublin Castle. Im St. Stephen’s Green lassen Sie die Seele baumeln, bevor der Tag in einem der urigen Pubs ausklingt.

2. Tag – Cork (ca. 280 km): Auf der Fahrt in den Süden warten viele Kulturdenkmäler auf Sie. Ein Abstecher zum Browne’s Hill Dolmen oder zum Irish National Heritage Park lohnt sich ebenso wie der Besuch des normannischen Kilkenny Castle. Cork besticht mit seinen engen Gassen und der georgianischen Architektur.

3. Tag: Killarney (ca. 155 km): Der Weg in den Westen führt vorbei am Drombeg Stone Circle, einem keltischen Steinkreis. Und bevor Sie das eindrucksvolle Bantry House mit seinem italienischen Garten besichtigen, lenken Sie Ihren Camper nach Baltimore zu Seeluft und gemütlichen Fischrestaurants.

4. Tag: Ring of Kerry (ca. 250 km): Eine der schönsten Straßen Irlands, der Ring of Kerry, bezaubert durch üppige Flora, schroffe Felsen und bunte Fassaden in den Ortschaften. Stoppen Sie Ihr Wohnmobil hin und wieder und genießen Sie die Aussicht aufs Meer.

5. Tag: Limerick (ca. 270 km): Diese Tagestour führt Sie auf die Halbinsel Dingle. Das gleichnamige Fischerstädtchen lädt zum Verweilen ein. Nach Zwischenstopps in Tralee und dem beschaulichen Adare erreichen Sie Limerick.

6. Tag: Drogheda (ca. 280 km): Bevor Sie gen Osten weiterfahren, besuchen Sie das mittelalterliche Bunratty Castle und machen Sie einen Abstecher zur ältesten Klostersiedlung Irlands: Clonmacnoise.

7. Tag: Dublin (ca. 50 km): Nach der Besichtigung von Newgrange geht es zurück in die Hauptstadt, wo Sie den Camper wieder abgeben.

Tour durch Südengland (8 Tage)

Nicht nur die weißen Klippen der „Jurassic Coast“ machen Südengland zu einem beliebten Reiseziel für jeden Vollblut-Camper. Diese Wohnmobil-Rundreise bietet sich aufgrund der überschaubaren Distanzen und der abwechslungsreichen Landschaft hervorragend an.

1.    Tag: Ankunft London: Nach Wohnmobil Übernahme haben Sie genügend Zeit die Sehenswürdigkeiten der britischen Hauptstadt zu genießen: besichtigen Sie den Buckingham Palace, die Residenz von Königin Elizabeth, oder bummeln Sie durch die Oxford Street mit ihren zahlreichen Shoppingmöglichkeiten.

2.    Tag: Bournemouth (230 km): Auf der Route von der Hauptstadt nach Bournemouth lernen Sie Winchester mit seiner berühmten Kathedrale, Stonehenge sowie die Marktstadt Salisbury kennen. Im Badeort Bournemouth können Sie den Tag an den schönen Stränden ausklingen lassen.

3.    Tag: Redruth (310 km): Die Route führt Sie über Dorchester, wo sich die Überreste einer Festung aus der vorrömischen Eisenzeit befinden, nach Exeter, der Hauptstadt von Devon. Besonders eindrücklich auf der Route zwischen Exeter und dem Tagesziel Redruth ist die sagenumwobene Landschaft des Dartmoor-Nationalparks – ein einmaliges Naturschauspiel, auch für Südengland!

4.    Tag: Land’s End (90 km): Der heutige Tag führt Sie durch Cornwall zu den Klippen von Land’s End. Die Spitze dieser Landzunge gilt als der westlichste Punkt Englands. Nach Besichtigung der nahegelegenen Küstenstadt Penzance fahren Sie am Tagesende wieder nach Redruth zurück.

5.    Tag: Falmouth (60 km): Heute machen Sie einen Ausflug nach Truro mit seinen malerischen Stadthäusern. Nachmittags können Sie einen Abstecher zur subtropischen Gartenanlage Trebah in Falmouth unternehmen. Danach geht es wiederum zum Ausgangspunkt Redruth zurück.

6.    Tag Bristol (290 km): Die vorletzte Station auf dieser Rundreise ist Bristol, eine der größten Städte Englands. Sie können das Stadtzentrum besichtigen oder die Atmosphäre am Hafen genießen.

7.    Tag Abreise (200 km): Auf der Rückfahrt nach London haben Sie die Möglichkeit, die römische Bäderstadt Bath zu besuchen, bevor Sie den Camper zurückgeben und Ihre Heimreise antreten.

Nordinsel Neuseelands mit dem Camper – eine individuelle 20-tägige Entdeckungsreise

Neuseeland bietet eine kaum zu übertreffende Vielfalt an unterschiedlichen Eindrücken. Vulkanlandschaften, Wälder und Höhlen, Maorikultur, die Heimat der Hobbits, Weinanbaugebiete.
Und Sie werden auf ihrer Reise mit dem Wohnmobil das alles erleben. Aber nehmen Sie sich Zeit: Die Highways sind keine Autobahnen.

1. und 2. Tag: Sie starten mit ihrem Camper in Auckland Richtung Coromandel. Entlang faszinierender Küstengebiete erreichen Sie Coromandel Town. Hier gibt es viel zu entdecken: Eine Fahrt mit der Driving Creek Schmalspurbahn durch einen Kauriwald, den Coromandel Walkway, und nicht vergessen, nehmen Sie sich eine Glas des berühmten Coromandelhonigs mit.

3. bis 5. Tag: Verlassen Sie Coromandel Town und fahren Sie nach Süden. Folgen Sie dem Highway 25 und später der SH 2 und besuchen Sie die alte Minenstadt Waihi und die Kiwi-Hauptstadt Te Puke. Rotorua bietet Ihnen Thermalgebiete mit Geysiren, Maorikultur und ganz in der Nähe, Hobbington.

6. bis 8. Tag: Zurück nach Tauranga nehmen Sie die SH 2 entlang der Küste bis Whakatane. Von hier können Sie eine Boots- oder Helikoptertour nach White Island unternehmen. Entweder auf dem Highway 35 entlang der Küste und vorbei am East Cape oder auf der SH 2 durch Weingebiete erreichen Sie Gisborne.

9. bis 12. Tag: Die weiteren Stationen sind Napier, die Art-Deco-Stadt, Palmerston North und die Hauptstadt Neuseelands, Wellington. Ein Highlight in Neuseeland ist ein Besuch im Te Papa Museum.

13. bis 16. Tag: Sie starten mit ihrem Camper von Wellington aus über die Highways 1 und 3 nach Wanganui, New Plymouth und zum Tongariro Nationalpark. Eine Bergwanderung zu einem Vulkansee ist empfehlenswert.

17. bis 19. Tag: Umrunden Sie den Tongariro Nationalpark und führen Sie ihr Wohnmobil entlang des Lake Taupo nach Waitomo zu den legendären Glühwürmchenhöhlen. Vorbei an Auckland erreichen Sie Paihia und die Bay of Islands.

20. Tag: Auf dem Highway 1 geht es zurück zur Abgabestation.

Gartenroute und Karoo (12 Tage)

Erleben Sie mit Ihrem Camper eine einmalige Reise entlang der Gartenroute und Karoo in Südafrika. Allein Sie bestimmen mit der Fahrt in Ihrem Wohnmobil die Ziele und das Tempo. Wir haben für Sie ein Beispiel zusammengestellt, wie Ihre 12-tägige Reise durch Südafrika verlaufen könnte.

Tag 1

Starten Sie Ihre Reise in Kapstadt und fahren Sie in das 120 Kilometer entfernte Hermanus. Ihre Fahrt führt Sie entlang der False Bay und lädt Sie in Betty´s Bay ein, den Botanischen Garten zu erleben. In Hermanus angekommen, können Sie während der Monate Juli bis November, in der Walker Bucht riesige Wale entdecken.

Tag 2

Fahren Sie 200 km weiter von Hermanus nach Swellendam. Lassen Sie sich es nicht nehmen und machen einen Halt beim De Hoop Nature Reserve. Lassen Sie sich verzaubern von den Gezeitenpools und den Dünen. In 6 km Entfernung von Swellendam finden Sie den Bontebok National Park mit zahlreichen Möglichkeiten zum wandern.

Tag 3

Von Swellendam nach Knysna sind es 250 km und gönnen Sie sich nach der anstrengenden Fahrt mit Ihrem Wohnmobil einen entspannten Bootsausflugs in das nahe gelegene Featherbed-Naturreservat.

Tag 4

Oyster Bay befindet sich 175 km weiter und führt Sie entlang der Plettenberg Bay, dem Tsitsikamma-Nationalpark zu der Oyster Bay und legen Sie hier einen Tag Pause ein.

Tag 5

In Oyster Bay können Sie den ganzen Tag über an dem endlosen Strand entspannen oder das Noorsekloof Nature Reserve besuchen.

Tag 6

Setzen Sie Ihre Tour mit Camper fort und fahren Sie in den 180 km entfernten Addo Elephant Nationalpark. Eine Pirschfahrt bringt Ihnen die Flora und Fauna Südafrikas näher.

Tag 7

Von Addo nach Graaff-Reinet mit einer Strecke von 170 km. Die aparte Kleinstadt prunkt mit vielen historischen Bauten.

Tag 8

360 km bringen Sie mit Ihrem Camper nach Oudtshoorn. Hier haben Sie die Möglichkeit die südafrikanische Hochburg der Straußenzucht zu besuchen.

Tag 9

Verbringen Sie den Tag in Oudtshoorn. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten sich den Tag zu versüßen.

Tag 10

Am 10 Tag bringt Sie Ihr Wohnmobil 400 km weiter nach Franschhoek. In Montagu sprudeln die bekannten heißen Quellen.

Tag 11

In Franschhoek können Sie sich heute kulinarisch verwöhnen lassen.

Tag 12

Am letzten Tag führt Sie der 80 Kilometer lange Weg zurück nach Kapstadt.

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